Insider sind wieder auf der Käuferseite

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Trotz zuletzt steigender Kurse ist in den Finanzmedien der Börsentenor extrem negativ, und die Kommentatoren finden laufend Argumente, warum Anleger derzeit die Finger von Aktien lassen sollen. Kaum ein Analyst lehnt sich mit einer Prognose aus dem Fenster, für welche Richtung sich die Aktienmärkte in den kommenden Monaten entscheiden.

Dieser zögerliche Grundpessimismus ist symptomatisch in Börsenphasen, die von schnellen Kursbewegungen gekennzeichnet sind. Wobei es egal ist, ob die Kurse kräftig steigen oder fallen: Bei plötzlichen Aufwärtsbewegungen wird generell davor gewarnt, dass die Kurse jederzeit wieder einbrechen können. Und wenn’s nach unten geht wird vor einem zu frühen Einstieg abgeraten, denn die Kurse könnten weiter nachgeben und dann bieten sich noch günstigere Einstiegsmöglichkeiten. Doch was heißt günstig?

Noch vor zehn Jahren lag das durchschnittliche KGV der deutschen Blue Chips im Dax zwischen 16 und 18. Wenn das KGV auf 13 oder zwölf gefallen war, kamen die ersten Analysten mit Kaufempfehlungen auf den Markt und argumentierten dabei mit der „extremen Unterbewertung“. Aber wenn von einer historisch niedrigen Bewertung beim Dax gesprochen werden kann, dann jetzt. Denn das KGV ist mit dem Abschwung der vergangenen Wochen auf rekordtiefe 7,5 gefallen. Schon ein Rutsch auf 10 wäre bis vor kurzem beispiellos gewesen. Natürlich könnte man jetzt argumentieren, dass die Gewinnschätzungen der Analysten zu hoch sind und erst noch an die veränderten Rahmenbedingungen angepasst werden müssen. Damit würde das KGV automatisch wieder steigen.

Wer sich um solche Rechenspielchen nicht kümmert, sind die Unternehmensmanager. Sie kauften in den vergangenen Wochen soviel eigene Aktien wie zuletzt vor zweieinhalb Jahren. Schon im Frühjahr 2009 gaben die Vorstände nichts auf pessimistische Analystenkommentare, sondern vertrauten lieber ihren gut gefüllten Auftragsbüchern. Entsprechend kauften sie in großem Stil eigene Aktien und wurden so zum Vorreiter der damals begonnenen Aktien-Hausse.
Als Trendfolger machen wir uns zwar nicht wie die Vorstände von Allianz, E.On, Daimler oder Linde sofort auf große Einkaufstour. Aber die Insiderkäufe sind für uns ein wichtiges Indiz, sich allmählich wieder auf die Long-Seite an den Aktienmärkten zu orientieren. Vielleicht noch nicht am heimischen Aktienmarkt, aber in den USA, denn vorallem der Dow Jones und der Nasdaq 100 notieren von all unseren Hauptmärkten am nächsten zum GD200 und damit vor dem Sprung in den Aufwärtstrend.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Johannes Scherer

Stand: 01.09.2011/ ein Gastkommentar von Johannes Scherer, Chefredakteur des Trend-Ausblicks und des Trendbriefes. In beiden Briefen zeigt er auf Basis der 200-Tage-Linie die lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen sowie Rohstoffen auf.


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