Neues von der Produkte-Front: Hohe Risikopuffer für unruhige Börsenphasen…

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Ich finde, es klingt interessant. Die neuen Memory Express-Produkte der Société Générale – zumal wir alle nicht wissen, wie es nun mit DAX & Co. weitergeht.

Für Anleger, die sich dabei nicht sicher sind, bieten sich Memory Express-Produkte mit tiefen Sicherheitsschwellen an. Denn sie bieten auch in einem unsicheren Marktumfeld Renditechancen. Ein weiterer Vorteil liegt in der halb-jährlichen Betrachtung, somit können selbst temporäre stärkere Kursrückschläge den Mechanismus und die Chance auf Couponzahlungen nicht verletzen.

Die Société Générale hat 11 neue Memory Express-Produkte auf Blue Chips emittiert, deren Memory-Schwellen je nach Papier bei 50, 55 oder 60 Prozent des Ausgangsniveaus liegen. Das heißt, dass Anleger selbst bei deutlichen Kursverlusten der Einzelwerte – je nach Produkt von bis zu 50, 45 oder 40 Prozent – den Kupon ausgezahlt bekommen. Der Memory-Mechanismus sorgt zudem dafür, dass eventuell verpasste Kuponzahlungen über die fünfjährige Laufzeit nicht verloren sind und nachgeholt werden können. Die Konstruktion als Express-Produkt sichert dem Anleger außerdem die Chance auf eine vorzeitige Tilgung. Die Höhe der jährlichen Kupons liegt je nach Produkt zwischen 4,5 und 6 Prozent.

Als Basiswerte können Anleger aus folgenden Einzeltiteln auswählen: Allianz, BASF, BMW, Daimler, Deutsche Bank, Deutsche Telekom, E.ON, RWE, Siemens, Société Générale und ThyssenKrupp.

Auch wenn der Kurs des jeweiligen Basiswerts an den Bewertungstagen bis zur vorab festgelegten Barriere (Memory-Schwelle) nachgibt, erhalten Anleger die Kuponzahlung. Die Funktionsweise der Papiere wird am Beispiel des Memory-Express-Zertifikats auf die Aktie der Allianz (WKN: SG2FVN) deutlich:

Die Memory-Schwelle beträgt 34 Euro, bei Emission lag der Referenzkurs der Allianz-Aktie bei 68 Euro (Ausgangsniveau). Liegt die Allianz-Aktie also an einem der folgenden Bewertungstage bei 50 Prozent seines Ausgangs-wertes oder darüber, erhält der Anleger einen halbjährlichen Kupon von 5,50 Prozent. Andernfalls fällt die Kuponzahlung zwar zunächst aus, wird aber an einem der späteren Bewertungstage nachgeholt, wenn die Aktie dann wieder über der Memory-Schwelle notiert. Liegt die Allianz-Aktie an einem Bewertungstag sogar über dem Ausgangsniveau, greift der Ex-press-Mechanismus und das Produkt wird vorzeitig zum Nennwert plus Kupon sowie aller bis dahin eventuell ausgefallenen Kupons zurückgezahlt. Nur wenn die Aktie dieses Produkts am finalen Bewertungstag (29. August 2014) unterhalb der Memory-Schwelle von 50 Prozent des Startwertes notiert, kommt es für den Anleger zum Verlust. Die Rückzahlung richtet sich dann nach der tatsächlichen Wertentwicklung des Basiswerts. Am finalen Bewertungstag reicht es also aus, wenn die Aktie auf oder oberhalb der Memory-Schwelle notiert, um den Kupon und alle bis dahin eventuell ausgefallenen Kupons zu erhalten.


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