Kommt jetzt der nächste Baisse-Schub?

0

[ad#Google Adsense XL-rechts]

Wie verunsichert die Anleger derzeit sind, zeigte sich in der zurückliegenden Woche überdeutlich. Noch am Montag markierte der Dax mit einem Schlusskurs von 5474 Punkten ein neues Jahrestief. Ein paar gute Konjunkturdaten aus den USA und China sowie die Hoffnung, die US-Notenbank Fed könnte am Ende der Woche ein neues Stimulationsprogramm für die Wirtschaft ankündigen, trieben den heimischen Leitindex bis Donnerstag in der Spitze auf 5777 Zähler. Gestern ging es zunächst wieder stramm Richtung 5400 (erste Enttäuschung über die anhaltende Passivität der Fed), bevor der Dax zum Handelsschluss mit 5537 die wichtige 5500er-Marke wieder überwinden konnte. Sie sehen, den Börsen fehlt derzeit eine klare Richtung.

Doch nicht nur die großen Kursausschläge erschweren derzeit ein erfolgreiches Agieren an den Börsen. Hinzu kommt, dass sich diese Schwankungen zwischen charttechnisch wichtigen Marken abspielen. So würde etwa beim Dax der Sprung über den Widerstand bei 5800/5900 das technische Bild deutlich aufhellen, während ein Rückfall unter den Haltebereich 5600/5450 weitere Kursverluste nach sich ziehen dürfte. Auch beim MDax (zwischen 8000 und 9000) und Dow Jones (zwischen 10.500 und 11.500) spielt sich das nervige Hin und Her zwischen entscheidenden Kursmarken ab. Um dabei einen kühlen Kopf zu bewahren, empfehle ich Ihnen:

Treten Sie einfach einmal einen Schritt zurück und betrachten sich das große Bild. Sehr gut spiegelt sich dieses Bild in der Entwicklung der Indizes zu ihren jeweiligen 200-Tage-Linien wider. Denn Sie wissen ja: Je weiter sich ein Kurs vom GD200 entfernt, desto stärker werden die jeweiligen Trends – unabhängig von tagesaktuellen Schwankungen.

Unsere Trendbrief-Abonnenten haben regelmäßig die Möglichkeit, die Trend-Stärke zu überprüfen, sowohl in der wöchentlichen Hauptausgabe als auch im täglichen Update Trendbrief am Mittag. Für Sie, der Sie vielleicht noch nicht zu unseren treuen Lesern gehören, habe ich heute einmal die Veränderung der durchschnittlichen Trend-Stärke unserer 18 Hauptindizes im Trendbrief seit Beginn der Talfahrt Ende Juli in einer Grafik zusammen gestellt.

Wie Sie erkennen, ermöglicht diese Sichtweise einen raschen Überblick über die vorherrschende Tendenz an den Weltbörsen: Im ersten Crash-Schub stieg der durchschnittliche GD-Abstand auf –18,3% an. So deutlich unter dem GD200 im Abwärtstrend notierten die Märkte zuletzt in den Abschwüngen 2002 und 2008. Mit der Erholung ab Mitte August verringerte sich der GD-Abstand auf –13%, um dann im zweiten Abwärtsschub wieder auf 18% anzuschwellen. In der anschließenden, zweiten Erholung ging der GD-Abstand dann aber nur noch auf –15,5%. Und genau das mahnt zur Vorsicht. Denn:

Wenn die Gegenreaktionen immer schwächer ausfallen, ist das erfahrungsgemäß ein deutliches Zeichen dafür, dass die Erholungskräfte erlahmen und unter Umständen sogar ganz schwinden. Dann besteht die Gefahr, dass es mit den Weltmärkten noch viel weiter abwärts geht. Für unsere Strategie im Trendbrief sind solche Signale, wie sie die 200-Tage-Linie liefert, viel wichtiger als das tägliche Grundrauschen an den Börsen mit den plötzlichen Richtungsänderungen. Wir halten daher an unserer seit Wochen auf Baisse ausgerichteten Strategie im Indexbereich fest und lassen die Gewinne unserer Short-Empfehlungen laufen, die sich aktuell auf durchschnittlich +54% summieren.
Wenn auch Sie sich einmal die Trendfolge-Strategie mit ihrer Orientierung an den Signalen der 200-Tage-Linie ausprobieren möchten, lade ich Sie herzlich zu einem Trendbrief-Test-Abo ein. Sie sichern sich damit völlig kostenlos und unverbindlich zwei Trendbrief-Ausgaben und das täglich das Update Trendbrief am Mittag. Zudem haben Sie kompletten Zugriff auf den Abo-Bereich im Internet mit vielen, interessanten Analysen und Auswertungen sowie mit Trend-Checks zu mehr als 6000 Aktien, Indizes, Rohstoffen oder Währungen. Hier geht es zum Test-Abo.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Johannes Scherer

Stand: 26.08.2011/ ein Gastkommentar von Johannes Scherer, Chefredakteur des Trend-Ausblicks und des Trendbriefes. In beiden Briefen zeigt er auf Basis der 200-Tage-Linie die lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen sowie Rohstoffen auf.


TEILEN

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here