Einfache Strategie für schwierige Märkte…

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Der Dax hat seit Anfang August 23% verloren, doch so klar diese Entwicklung aussieht, ist sie nicht. Denn in den ersten zehn Handelstagen gab der Leitindex bereits 22% nach. In den zwei folgenden Börsensitzungen spurteten die Kurse um 7% nach oben, um dann binnen sechs Tagen wieder gut 9% nachzugeben.

Dieses enorme Auf und Ab macht es derzeit so schwer, die Märkte richtig einzuschätzen. Es geht zwar nominal mächtig nach unten, aber die gefühlte Entwicklung ist eine andere. „Gefühlt“ deshalb, weil etwa der Dax nicht einfach nur hin- und herpendelt, sondern sich diese Schwankungen zwischen wichtigen technischen Marken abspielen.
Auf der Oberseite macht jeder kurze Dax-Sprung über 6000 wieder Hoffnung, dass das Ärgste wohl überstanden sei. Und im Abschwung nähern sich die Kurse der 5500er-Marke, die schon im vergangenen Herbst der entscheidende Gradmesser dafür war, ob sich die 2009er-Hausse fortsetzt oder zu Ende ist. Dieses Problem der „großen Marken“ haben auch der MDax (9000 bzw. 8000) und der Dow Jones (11.500 bzw. 10.500).

Für Anleger sind solche Phasen das Grauen schlechthin. Denn aufgrund der extrem hohen Volatilität wechseln die Märkte stets zwischen Kauf- und Verkaufssignalen, sodass Fehlsignale an der Tagesordnung sind und sich im schlimmsten Fall ein Verlust-Trade an den anderen reiht.
Doch wenn schon die Märkte so kompliziert sind, sollte wenigstens die Anlagestrategie einfach sein – wie die Trendfolge. Denn dieser Ansatz spielt seine ganze Überlegenheit in großen Kursschüben aus.

Deshalb müssen wir uns im Trendbrief auch nicht mit abwechselnd neuen Kauf- und Verkaufssignalen herumschlagen. Unser wichtigstes Signal liefert die 200-Tage-Linie, und je größer die Abstände zu dieser Trendlinie werden, desto deutlicher werden die Trends.
Derzeit notieren alle unsere 18 Hauptmärkte mit einem durchschnittlichen Abstand zum GD200 von 16% im Baisse-Modus. Lediglich in den Crash-Jahren 2002 und 2008 war die Trend-Stärke in der Abwärtsbewegung größer. Die 200-Tage-Linie lieferte die entsprechenden Verkaufssignale bei unseren Märkten bereits vor etlichen Wochen.

Daher liegen wir mit unseren Short-Positionen bei Aktien mittlerweile mit durchschnittlich +45% im Plus, und unsere Baisse-Investments im Indexbereich weisen ein durchschnittliches Plus von 60% auf. Die charttechnisch Marken sind dennoch wichtig um zu erkennen, wann wir Positionen in Trendrichtung aufstocken bzw. wann es an der Zeit ist, Teilgewinne mitzunehmen.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Johannes Scherer

Stand: 26.08.2011/ ein Gastkommentar von Johannes Scherer, Chefredakteur des Trend-Ausblicks und des Trendbriefes. In beiden Briefen zeigt er auf Basis der 200-Tage-Linie die lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen sowie Rohstoffen auf.


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