Darum geht es jetzt: Wie 2008 ist eine 50%-Erholung im DAX jetzt möglich

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Sie wissen, ich bin neben dem DAX-Ausblick auch der verantwortliche Chefredakteur des DAX-Premium-Traders. Vor allen in den vergangenen drei Handelswochen hörte ich in meinen Leser-Sprechstunden immer wieder diese gleiche und auch verständliche Frage: „Herr Heinrich, wie geht es nun weiter an den Märkten und mit unseren Trades?“ Ich habe stets immer die gleiche Antwort gegeben:
Meine Trader-Entscheidungen werden immer auf Basis der Technischen Analyse getroffen. Das heißt, ich nehme Instrumente wie Gleitende Durchschnitte, Unterstützungen, Widerstände, Trendgeraden, Trendkanäle, Trendfolge- sowie Trendumkehrmuster oder Candlestick-Formationen zur Hilfe. Das bedeutet:

Wir können als Trader damit eine ganzheitliche Betrachtung der Marktsituation möglich machen. Kein Interpretieren oder Kommentieren des DAX. Sondern einfach „nur“ gemäß der Top-Down-Methode das langfristige Chartbild beurteilen. Daraus bildet sich der Rahmen für die mittel- bzw. kurzfristige Analyse. So zeigt beispielsweise ein bullish zu interpretierendes Candlestick-Muster oder der Schlusskurs über einem wichtigen Widerstand im Wochenchart eine positive Grundtendenz für die kommenden Handelstage an. Treffen dann vor diesem Hintergrund die Signale mehrerer Instrumente aufeinander und bestätigen sich gegenseitig (gemäß der Kumulationsstrategie), ist die Voraussetzung für einen gewinnbringenden Long-Trade gegeben. Dies gilt umgekehrt ebenso natürlich auch für Short-Trades. Dann müssen wir nur noch handeln. Konsequent. Auf die aktuelle Situation im DAX trifft dies wieder zu.

Sicher erinnern Sie sich noch an einen der vergangenen DAX-Ausblicke, in dem ich die verblüffende Ähnlichkeit des Chartverlaufs zwischen 2008 und dem August-Crash diesen Jahres aufgezeigt habe. Nun liegt es nahe, den damaligen Kursverlauf zur Orientierung für die jetzige Entwicklung heranzuziehen. Im Detail:

Bis es Anfang 2008 zu einer deutlichen Erholung kam, fielen die Kurse sage und schreibe 52 Tage bergab. Anschließend folgte eine 43-tätige Erholungsphase, in der etwas mehr als 50 Prozent des Kursrutschs aufgeholt wurden. Diese Phase dauerte damals etwa zwei Monate an. Zwar ist der DAX in der aktuellen Baisse bis jetzt deutlich tiefer gefallen als damals, das Tief wurde 2008 jedoch erst ungefähr 20 Handelstage später erreicht.

Gehen wir nun davon aus, dass wir aktuell das vorläufige Tief gesehen haben, dann würde eine 50%-Erholung eine Bewegung bis 6.500 in den kommenden Monaten bedeuten. Das würde auch ins saisonale Bild passen, denn der Herbst ist aus historischer Sicht eine starke "Börsenzeit". Erst Anfang des vierten Quartals sollte sich – wenn es nach dem 2008er-Baisse-Plan geht – die Abwärtsbewegung fortsetzen. Jetzt heißt es aber: Bereitmachen für die mögliche 50%-Erholung im DAX!

Stand: 23.08.2011/ ein Gastkommentar von Steffen Heinrich, Chefredakteur des DAX-Ausblick und des DAX-Premium-Trader;

P.S.: Steffen Heinrich zeigt Ihnen im kostenlosen DAX-Ausblick, wie Sie mit Hilfe von Chartformationen, Trendkanälen sowie Indikatoren Börsenrallyes und Trendwechsel in den DAX-Indizes rechtzeitig erkennen. Hier geht’s zur Anmeldung!


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