Mit Short-Investments kräftig im Plus

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Am Donnerstag wurde dank der Erholung an Wall Street eine extreme Verlustserie an den internationalen Aktienmärkten beendet. Es war erschreckend, in welchem Rekordtempo die Kurse tagelang in den Keller rasselten. Das wird nur noch vom 1987-Oktober-Crash überboten, als der Dax innerhalb von sieben Börsentagen um 19% einbrach – also pro Tag ein Minus von durchschnittlich 2,7%. Seit Beginn des aktuellen Crashs am 27. Juli summierten sich die Verluste im Dax auf -20%, womit sich ein Tagesverlust von im Schnitt 1,8% errechnet. Dennoch:

So schmerzlich die erlittenen Verluste für viele Anleger sind, ganz so neu sind kräftige Kurseinbrüche an den Börsen nicht. Denken Sie nur an die Jahre 2000 oder 2008, als der Dax jedes Mal vom 8000er-Gipfel in die Tiefe stürzte. Doch es gibt Signale, die rechtzeitig vor einer Verlustorgie im Depot aufleuchten. Um diese Warnhinweise zu erkennen, muss man allerdings Trendfolger sein und sich an der 200-Tage-Linie orientieren – wie wir es bei unseren Empfehlungen im Trendbrief machen. Damit konnten unseren Abonnenten frühzeitig Verluste vermeiden oder mit entsprechenden Derivaten für die Baisse planen. Konkret:

Bereits vor Monaten zeichnete sich eine allgemeine Schwäche der Emerging-Market-Börsen ab. Wir empfahlen daher am 21. April und 4. Mai nach entsprechenden Verkaufssignalen durch die 200-Tage-Linie Short-Zertifikate auf den brasilianischen Bovespa und indischen DBIX zu erwerben. Aktuell liegen diese Baisse-Positionen mit +30% (Indien) und +59% (Brasilien) im Gewinn. Als dann auch die traditionellen Märkte zu schwächeln begannen, eröffneten wir Mitte Juni in unserer Empfehlungsliste im Trendbrief neue Short-Investments auf die Börse Wien (aktueller Gewinn: +77%) sowie den Hongkonger HangSeng (+51%).

Anfang Juli signalisierte die 200-Tage-Linie bei weiteren Aktienbarometern einen drohenden Wechsel in den Abwärtstrend, worauf wie unser Baisse-Engagement sukzessive ausgebaut haben. Als dann Anfang August das Kursgemetzel an den Weltmärkten einsetze, waren wir in den meisten großen Aktienindizes bereits auf der Baisse-Seite positioniert und konnten bis heute enorme Gewinne erzielen. Beim Schweizer SMI und beim französischen CAC 40 liegen wir mit +58% bzw. +57% vorn, und beim Euro Stoxx 50 betragen die Short-Gewinne +66%.

Und auch bei den heimischen Indizes hat die 200-Tage-Linie frühzeitig einen Trendwechsel signalisiert. Dax-Anleger beispielsweise, die sich strikt nach diesen Signalen gerichtet haben, verkauften bereits am 1. August ihre Positionen, nachdem der Dax unter den GD200 gefallen war. Damals stand das deutsche Leitbarometer übrigens noch bei 6954 Punkten, also rund 1100 Zähler höher. Im Trendbrief warteten wir zunächst ab, denn der Rücksetzer hätte sich auch als einmaliger „Unfall“ erweisen können. Als sich abzeichnete, dass die Verluste zunehmen, empfahlen wir am 5. August den Kauf von Put-Zertifikaten auf den Dax, die derzeit mit +9% im Gewinn liegen.

So schön das Gefühl ist, wenn das Depot wächst und wächst, gilt es jetzt auch, die erzielten Gewinne zu sichern, denn die herben Kursverluste seit Anfang August schreien förmlich nach einer größeren Gegenreaktion wie sie ja in den vergangenen beiden Tage bereits eingesetzt hat. Wenn Sie auf der Short-Seite positioniert sind, empfehle ich Ihnen daher, sukzessive einen Teil der Baisse-Papiere zu erkaufen und damit Teilgewinne mitzunehmen. Klettern die Kurse weiter, verkaufen Sie einen weiteren Teil der Position. So sichern Sie sich die bisherigen Gewinne, blieben aber gleichzeitig auf der Short-Seite investiert für den Fall, dass die Börsen wieder einbrechen. Diese Strategie verfolgen wir auch im Trendbrief.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Johannes Scherer

Stand: 15.08.2011/ ein Gastkommentar von Johannes Scherer, Chefredakteur des Trend-Ausblicks und des Trendbriefes. In beiden Briefen zeigt er auf Basis der 200-Tage-Linie die lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen sowie Rohstoffen auf.


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