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DAX aktuell: Verblüffende Ähnlichkeit zu 2008!

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Wir müssen in diesen Tagen nicht um den heißen Brei herumreden. Ein Blick auf den mittelfristigen DAX-Wochenchart sagt uns nichts Gutes. Die Panikverkäufe der vergangenen acht Tage haben den deutschen Leitindex über 1500 Punkte gekostet. Wichtige Trend-Indikatoren wie Aufwärtstrendlinien, die gleitende Durchschnitte und der 7.000er Unterstützungsbereich sind gebrochen worden. Das Bärenlager dirigiert das Kursgeschehen und ein Ende ist nicht in Sicht. Denn:

Das aktuelle Abwärtsszenario könnte weiter anhalten – auch wenn zwischenzeitliche Erholungen es geben dürfte. Es ist einfach zu viel Anlegervertrauen verloren gegangen. Es fehlt nach der Abstufung des US-Ratings der Anker, an dem wir uns alle festhalten wollen. Der vielzitierte „schwarze Montag“ – wir haben ihn nun gesehen, den totalen Ausverkauf als Reaktion auf den Verlust des AAA-Ratings für Staatsanleihen der USA. Und auch der Dienstag kann sich hier einreihen.

Ältere Anleger haben sich vielleicht an 1987 zurückerinnert gefühlt, als deutsche Wertpapiere innerhalb von Minuten zweistellig einbrachen. Es war zwar in den letzten Tagen nicht so krass, aber wenn man bedenkt, dass wir vor einer Woche noch 7000 Punkte im DAX sahen und nun die 6000er-Marke uns von unten anschauen – dann wird es einem anders. Auch als Trader. Denn seit Ende Juli hat der DAX nahezu 20% an Wert verloren. Wie es um die Emotionen am Markt steht, sehen wir auch in diesen Tagen an Hand des VDAX. Das „Angstbarometer“ hat sich im Zuge des bisherigen Salami-Crashs mehr als verdoppelt und notierte zuletzt mit 44 Punkten auf einem Niveau wie wir es während der Finanzkrise 2008/2009 schon erleben konnten.

Überhaupt gibt es eine verblüffende Ähnlichkeit zum Krisenjahr 2008, als die Kurse aus einem Bärenkeil nach unten fielen. Schauen Sie sich den Chart an: Mit einem ähnlich intensiven Kursrückgang und einem Einbruch unter den GD200. Schauen Sie aber noch weiter zurück. Auch beim Platzen der Dotcom-Blase zur Jahrtausendwende war es auch so. Stichwort Bärenkeil!

Daher mache ich als Trader derzeit eines nicht: Vorerst keine Engagements auf der Long-Seite, auch wenn es eine schnelle Aufwärtsreaktion geben kann. Denn eine erste Erholungswelle wird bestimmt kommen, die den DAX in die Region 6500 schieben dürfte. Jedoch werden dann wohl viele Marktteilnehmer nach dem Kursschock der vergangenen Tage das erhöhte Niveau nutzen, um den verpassten Ausstieg nachzuholen. Von nachhaltigen Kursen dürfen wir in dieser Situation daher noch nicht sprechen! Es gilt weiterhin:

Greifen Sie nicht in ein fallendes Messer und handeln Sie nicht gegen den Trend! Die Kurse sind nach wie vor deutlich unter dem GD200. Im DAX-Premium-Trader setzen wir dieses konsequent um. Wir blasen erst nach einem weiteren Rückgang zur Attacke. Wir gehen dann als Trader quasi auf Schnäppchenjagd und werden profitable Einstiegschancen auf der Long-Seite suchen und auch finden. Wann wir im DAX & Co. den Boden erreicht haben und wie Sie dann als Anleger in kürzester Zeit den DAX hebeln können und die schnellen Gewinne machen – Sie lesen es im DAX-Premium-Trader.

Stand: 04.08.2011/ ein Gastkommentar von Steffen Heinrich,
Chefredakteur des DAX-Ausblicks und des DAX-Premium-Trader.


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