Wenn die Börsen auf Talfahrt gehen…

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…sollte man sich zurücklehnen und warten bis das ärgste vorüber ist und sich dann blitzschnell mit neuen Papieren eindecken… Eins ist sicher: Nach dem Downgrade der USA dürfte die Talfahrt der Märkte am Montag noch einmal einen Zahn zulegen. Privatanleger sind daher u.U. gefragt, aktiv zu werden.

Hauke Reimer bringt das wichtigste in der Wiwo meiner Meinungen nach auf den Punkt:

Für Privatanleger gilt weiter: Gold halten oder aufstocken, konjunktursensible Aktien, die in den vergangenen Jahren sehr gut gelaufen sind, abstoßen. Statt Stahl oder Maschinenbau und Autos lieber Pharma, Nahrungsmittel , Telekomaktien halten. Bei Anleihen lieber Unternehmensanleihen guter Schuldner als Staatsanleihen – und Cash halten oder durch Aktienverkäufe schaffen – einen Teil davon können Private durchaus auch auf ein Schweizer-Franken-Konto packen.

Inwiefern sich die Politik in der kommenden Woche auf neue Massnahmen verständigt oder nicht, muss man abwarten. Es dürfte ein Stückweit auch von der Heftigkeit des Kurssturzes am Montag abhängen. Dennoch sollte spät. jetzt auch dem letzten Schönwetter-Politiker klar sein: Ein weiter-so gibt es nicht…

Warten wir also mit Spannung auf den morgigen Handelstag. Die DAX-Indikation von Lang & Schwarz beträgt derzeit 6.135 Punkte, also nur wenig unter dem Intraday-Tief vom Freitag. Aber warten wir mal ab, die Börsen im Nahen Osten sind heute schon einmal um 5 Prozent eingebrochen, was aber auch mit den Unruhen in Syrien und den Demonstrationen in Israel zu tun haben dürfte.

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