Short-Positionen weiter ausbauen!

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Mit den panikartigen Zuständen an den Aktienmärkten seit Anfang der Woche ist viel technisches Porzellan zerschlagen worden. So ist der Dax erstmals seit März wieder unter die 200-Tage-Linie gefallen. Gleichzeitig wurde die als schier unzerstörbar geltende Unterstützung bei 7000 Punkten gebrochen. Auch bei allen anderen Aktienmärkten sieht die Lage düster aus. So liegen jetzt 16 unserer 18 Hauptmärkte unter dem GD200 im Baisse-Modus.

Als Trendfolger haben wir bereits seit einigen Wochen unsere Long-Positionen stoppbedingt reduziert und verstärkt auf der Baisse-Seite investiert, da ein Index nach dem anderen unter die 200-Tage-Linie rutschte und die negativen Abstände zum GD200 stetig zunahmen. Aktuell sind wir in acht unserer 18 Hauptmärkte auf der Baisse-Seite engagiert, womit wir bisher in der Summe Gewinne von +172% erzielen konnten.

Am stärksten im Abwärtstrend notiert übrigens der Schweizer SMI. Seit dem Trendwechsel am 2. Juni hat der Index fast 1000 Punkte verloren, sodass wir mit unserer aktuellen Short-Position +29% im Gewinn liegen und diese auch laufen lassen. Denn selbst wenn jetzt eine fällige Erholung den SMI ein wenig stützen sollte, ist ein weiterer Kursverfall aus technischer Sicht wahrscheinlich.

Allerdings ist in hektischen Börsenphasen wie derzeit eine konsequente Risikokontrolle mit Stoppkursen unabdingbar. Denn wie schnell sich das Blatt wenden kann, zeigt die Vergangenheit. So rauschte der Dax im Oktober 2008 binnen vier Tagen von 4800 auf 4300 Zähler nach unten, um dann Anfang November schon wieder bei 5300 zu stehen. Auch im Mai 2006 ging es binnen einer Woche von 6150 auf 5650 Zähler abwärts. Einige Monate später stand der Dax wieder 1000 Punkte höher.

Vorerst herrscht jedoch extreme Moll-Stimmung an den Aktienmärkten und daher sind andere Assets gefragt wie nie: Edelmetalle. Die stärksten Aufwärtstrends weisen Silber (21% über der 200-Tage-Linie), Gold (15%) und Palladium (10%) auf. Bei Silber werden wir heute wieder aktiv, aber vor allem das klassische Krisenmetall Gold spurtet von einem Rekordhoch zum nächsten und dürfte bald die 1700-Dollar-Marke erreicht haben.

Dennoch ist es für einen Einstieg nicht zu spät. Denn erstens zeigt Gold keinerlei Überhitzungserscheinungen, da der Abstand zur 200-Tage-Linie mit 13% gerade einmal im Zehn-Jahres-Durchschnitt liegt. Und zweitens wirkt das Erreichen laufend neuer Rekordhochs wie ein Kurs-Turbo, sodass die 2000er-Marke durchaus noch in diesem Jahr erreicht werden könnte.

Handeln Sie erfolgreich!
Ihr

Johannes Scherer

Stand: 04.08.2011/ ein Gastkommentar von Johannes Scherer, Chefredakteur des Trend-Ausblicks und des Trendbriefes. In beiden Briefen zeigt er auf Basis der 200-Tage-Linie die lukrativsten Trends in Aktien, Indizes, Devisen sowie Rohstoffen auf.


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