Gold: Lassen wir mal die “Experten” sprechen…

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Hallo zusammen;

Eigentlich ist es uncool, in einem Blog einen ewig langen Text von einer Mail zu bringen. Aber der folgende Text bringt es auf den Punkt. Er stammt von der Bank Vontobel und kam heute Nachmittag um knapp nach drei Uhr in die Mailbox. Ich hoffe die Jungs sind nicht sauer. Rohstoff Newsletter heißt das Ding.

Einfach lesen und dann weiß jeder,warum Gold nicht nur “en Vogue” ist, sondern eine mehr als gute Asset-Klasse ist…

Der schwache Wirtschaftsausblick in den USA und Europa, die noch immer ungelöste Schuldenkrise der Eurozone und die nach wie vor bestehende Angst um eine Abstufung des US-Kreditratings trotz der politischen Einigung über die Anhebung der Schuldengrenze trieb den Goldpreis auf ein neues nominelles Allzeithoch. Zuletzt wurde die Feinunze bei 1661,48 Dollar pro Unze gehandelt.
Die beiden Ratingagenturen Moody’s und Fitch Ratings haben das AAA-Kreditrating der USA bekräftigt, forderten gleichzeitig aber weitere Schritte zur Restrukturierung der Schulden. Die chinesische Kreditratingagentur Dagong ist da anderer Meinung. Sie machte gestern mit der bereits am 13. Juli angedrohten Abstufung des US-Kreditratings ernst und senkte selbiges von A+ auf A, wobei der negative Ausblick beibehalten wurde. Die Entscheidung, die Schuldengrenze anzuheben, habe nichts an der Tatsache geändert, dass die Neuverschuldung der US-Regierung weit schneller von Statten gegangen sei und gehe, wie das Wirtschaftswachstum. Dies führt zwangsläufig zu einer Minderung der Fähigkeit, die Schulden zurückzahlen zu können, so die Begründung von Dagong.
Währenddessen versuchen Währungshüter rund um den Globus, ihre Währungen abzuwerten. Diese sind mittlerweile gegenüber dem sehr schwachen US-Dollar so stark geworden, dass sie dem Export des jeweiligen Landes schaden. Die japanische Notenbank berät am Donnerstag über mögliche massive Interventionen am Devisenmarkt, da die heimische Währung, der Yen, gegenüber dem US-Dollar fast den höchsten Kurs seit dem Zweiten Weltkrieg erreicht hatte. Die Schweizer Nationalbank senkte ihren Leitzins auf US-Niveau, um der Rekordjagd des Schweizer Franken Einhalt zu gebieten. Er stieg in dieser Woche auf ein historisches Hoch gegenüber der US-Valuta.
Vor dem Hintergrund der Unsicherheit über die Wertstabilität der Papierwährungen springt Gold auf immer neue Hochs. Gold wird als Absicherung gegen eine Abwertung anderer Währungen betrachtet. Zusätzlich nähren Berichte über massive Goldkäufe der Zentralbanken Südkoreas und Thailands die Phantasie der Anleger.
Ein Einstieg in Gold auf dem bereits erhöhten Niveau ist jedoch nicht ohne Risiko. Wie bei Silber, dessen Preis nach Ostern kräftig innerhalb weniger Tage korrigierte, könnten plötzlich einsetzende Gewinnmitnahmen auch das Gold temporär empfindlich belasten.

Damit ist alles gesagt, take Care,
Ihr Goldfinger


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