Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

1

Es bleibt dabei: Der DAX glänzt weiterhin viel mehr durch hohe Kursausschläge als durch eine klare Richtung. Immerhin haben sich durch die gestrige Erholung die Aussichten auf weiter steigende Notierungen wieder verbessert.

Kräftige Intraday-Erholung

Gestern rutschte der DAX zunächst bis auf 7.142 ab, um im Handelsverlauf knapp 200 Punkte aufzuholen. Am Nachmittag sorgte die Einigung auf dem EU-Sondergipfel für eine kräftige Erholung. Dabei kletterte der Index zeitweise bis auf ein Hoch bei 7.327. Die obere Begrenzung der zwischen Ende Mai und Ende Juni gültigen Schiebezone bei 7.320 verhinderte zunächst aber einen weiteren Anstieg. Mit 7.290 schloss der DAX aber knapp über dem Erholungshoch der Vorwoche, das bei 7.280 gelegen hatte.

Zentraler Widerstand bei 7.320

Die Marke von 7.320 stellt nun den zentralen Widerstand dar. Wird diese Hürde mit einem Anstieg über das gestrige Hoch bei 7.327 übersprungen, dürfte aus charttechnischer Sicht erst einmal die Wende nach oben geschafft sein. In diesem Fall eröffnet sich weiteres Aufwärtspotenzial. Die nächsten Hürden sind dann das Gap vom 11. Juli (7.390) und das Februar-Hoch bei 7442. Oberhalb dieser Marke sind das Hoch vom 8. Juli (7.524) und das Jahreshoch bei 7.600 Punkten die nächsten Ziele.

Noch keine Entwarnung

Trotz der verbesserten Stimmung kann aber nach wie vor keine endgültige Entwarnung gegeben werden. Einen erneuten Rückfall muss man zumindest bislang weiter auf dem Zettel haben. Unterstützung bietet der Bereich um 7.240. Sollte das Tief des gestrigen Handels bei 7.142 unterschritten werden, steht möglicherweise schon bald ein neuerlicher Test der bei 7.061 Punkten verlaufenden 200-Tage-Linie auf der Agenda.


TEILEN

1 KOMMENTAR

  1. Guter Post. Bestimt keine schlechte Sache, sich damit genauer auseinander zusetzen. Ich werde bestimmt die weiteren Beitraege im Auge behalten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here