Im Fokus Gold: Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

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Uiii, da sind heute am Donnerstag die Börsianer doch gleich nach der ersten Handelsstunde nervös geworden. Und wech waren die Gewinne. Kein Wunder, schließlich wissen wir alle nicht, was da am Nachmittag heute beim Sondergipfel wegen den Pleite-Helenen alles raus kommen kann…(nicht viel, wie ich heute schon von diversen Händlern aus Frankfurt gehört habe – dort ist man skeptisch…)

Das Hoffen auf die Schulden-Lösung – das Thema dieser Tage. Auf n-tv gehen schon die Umfrage rum: Sehen Sie den Euro als gefährdet an? Antwort JA mit deutlicher Mehrheit…

Sollte das einem zu denken geben? Ich denke schon, wenngleich n-tv-Umfrage nicht gerade meinungsbildend sind. Dennoch ist ein Engagement in Gold und Silber in diesen Tagen eine sehr entspannte Sache. Denn hier stimmt der Spruch “the Trend is your Friend”.

Ich zitiere mal aus einer aktuellen Publikation der SocGen:

Zum ersten Mal in der Geschichte kostet die Feinunze Gold mehr als 1.600 Dollar. In Euro gerechnet mussten Investoren rund 1.142 Euro pro Feinunze bezahlen, auch das bedeutet eine Rekord- Notierung. Das ist nicht besonders verwunderlich, da auch in der Euro-Zone die Politik sich noch nicht auf eine Lösung der momentanen Probleme einigen konnte: Mehrere Rettungsprogramme haben noch nicht den erwünschten Erfolg gebracht, Griechenland steht trotz einer weiteren in Aussicht gestellten Milliardenhilfe kurz vor der Staatspleite.

Der Chart sagt doch eigentlich alles…

Kleinen Rücksetzern zuletzt bei Gold bis 1582 Dollar hätte man schon wieder zum Kauf nutzen können. Das gleiche Bild bei Silber. Auch dort konnten die jüngsten Rücksetzer zum Einstieg genutzt werden. Rohstoffe bleiben weiter hipp.

Und selbst wenn die Amis, so wie es derzeit aussieht, eine “kleine Schuldenlösung” hinbekommen (diese sieht wohl eine zeitlich begrenzte Anhebung der Schuldengrenze vor) und Angie & Co sich heute für Griechenland entscheiden – so einfach wird das Vertrauen in den Aktienmarkt nicht wieder aufgebaut sein. Also anders gesagt: Das dann alle aus den Edelmetallmärkten zurück in die Aktienmärkte rennen – das halte ich für unwahrscheinlich. Aber wie heißt es doch so schön: An der Börse ist alles möglich – auch das Gegenteil…

take Care,

Ihr Goldfinger


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