Im Fokus DAX®: Auf zur Sommer-Rallye?

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[ad#Google Adsense XL-links]Die Überschrift mag angesichts der herben Abschläge zum Wochenauftakt etwas provokant wirken. Dennoch scheint im DAX trotz der schwierigen Nachrichtenlage bezüglich des US-Haushaltes und der Schuldenproblematik einzelner EU-Staaten das Potenzial für Kurse auf Niveau des bisherigen Jahreshoch nicht unmöglich zu sein. Denn fundamental gesehen könnte es gute Gründe geben. Zum einen die Tatsache, dass die deutsche Konjunktur und damit auch die Unternehmen nach wie vor in Schwung sind. Zwar schwächt die Dynamik des Wachstums derzeit etwas ab, was vor allem mit dem schwieriger werdenden Export zu tun hat, dennoch zeigt sich die ebenfalls viel beachtete Binnennachfrage unverändert solide – was diverse Einkaufsmanager-Indizes zuletzt immer wieder zeigten. Hinzu kommt noch ein ganz anderer Grund: Die Liquidität der Anleger ist weiterhin sehr hoch und es fehlen die nötigen Anlage-Alternativen. Daher könnten steigende Kurse im DAX mittel- bis langfristig durchaus „drin sein“ und der Begriff (Spät-)Sommer-Rallye könnte noch Realität werden.

Unter charttechnischer Betrachtung bleibt die Lage zumindest ebenfalls spannend: Nach dem Bullenmarkt zwischen 2003 und 2007 hatte die Finanzkrise für einen massiven Einbruch gesorgt. Am 11. Juli 2006 notierte der Index bei 5.616 Zählern, am 11. Juli 2007 bereits bei 7.899 Punkten. Wenige Tage später markierte der DAX® sein Allzeithoch bei 8.152 Zählern. Nach einem nochmaligen Anstieg bis auf gut 8.100 Punkte drehte der Index Ende 2007 nach unten ab und leitete mit einem Doppeltop den folgenden Abschwung ein.

Am 11. Juli 2008 lag der Index bei 6.153 Stellen und erreichte im März 2009 seinen Tiefstand bei 3.589 Zählern. Von hier aus startete der DAX® eine kräftige Aufwärtsbewegung. Am 10. Juli 2009 stand der Index wieder bei 4.576 Punkten, bis zum 9. Juli 2010 stieg er weiter bis auf 6.065 Zähler. In der Folge kam es zu einer ausgedehnten Konsolidierung, die mit dem Anstieg über die Widerstandszone zwischen 6.300 und 6.400 Punkten im Oktober letzten Jahres beendet wurde. Nach dem Ausbruch kletterte der DAX® ohne größere Korrekturen weiter bis auf ein zwischenzeitliches Hoch bei 7.442 Stellen Mitte Februar.

Mitte März sorgte die Katastrophe in Japan für eine massive Korrektur. Dabei fiel der DAX® zeitweise knapp unter die Marke von 6.500 Punkten zurück, drehte aber im Bereich der 200-Tage-Linie nach oben und startete eine dynamische Erholung. Dabei übersprang der deutsche Leitindex das Hoch vom Februar bei 7.442 Zählern und kletterte Anfang Mai mit 7.600 Punkten auf den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren. In der Folge kam es erneut zu einer ausgedehnten Konsolidierung. Dabei fiel der Index kurzzeitig knapp unter die runde 7.000er-Marke zurück, konnte sich von hier aus aber stabilisieren.

[ad#Google Adsense L-rechts]Nachdem die seit Ende Mai gültige Seitwärtsrange zwischen rund 7.000 und gut 7.300 Punkten zuletzt nach oben verlassen wurde, könnte es aus charttechnischer Sicht nun zu einer weiteren Aufwärtsbewegung und zu einem Angriff auf das Jahreshoch bei 7.600 Punkten kommen. Risikobereite Investoren könnten mit dem Wave-Call der Deutschen Bank (WKN DE210C) auf weiter steigende Kurse spekulieren. Der Hebel dieses Papiers liegt derzeit bei 3,83, das Stop-Loss-Niveau bei aktuell 5.430 Indexpunkten.

Fällt der DAX® hingegen unter die Haltezone im Bereich von 7.240 Punkten zurück, könnte dies charttechnisch betrachtet zunächst einen weiteren Rückgang nach sich ziehen. Dabei könnte es zu einem erneuten Test der runden 7.000er-Marke kommen. Auf fallende Notierungen könnten spekulative Anleger mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DE5LTW) setzen. Der Hebel beläuft sich hier aktuell auf 3,23, das Stop-Loss-Niveau liegt derzeit bei 9.270 Punkten.

Stand: 14.07.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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