Neues von der Produkte-Front: Hamstern in Seitwärtsphasen

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Kam gerade per Mail rein, finde ich überaus interessant. Die Société Générale hat so genannte Hamster-Optionsscheine auf den Markt gebracht. mit den Anleger demnach hohe Gewinne in Seitwärtsphasen der Aktienmärkte machen können.

Das Argument der SocGen:

An den Aktienmärkten ging es in der ersten Hälfte dieses Jahres hin und her. Der auch oft als Schaukelbörse bezeichneter Zickzack-Kurs wird besonders deutlich, wenn man sich den diesjährigen Kursverlauf des DAX und des EURO STOXX 50 ansieht: So pendelte der DAX etwa zwischen 6.500 und 7.500 Punkten. Im bisherigen Jahresverlauf erzielte der Index ein Plus von rund 5 Prozent. Beim EURO STOXX 50 war die Bandbreite noch enger: Der europäische Leitindex bewegte sich in etwa zwischen 2.700 und 3.100 Punkten – unterm Strich ergab sich für dieses Jahre ein Minus von rund 3 Prozent (Stand: 13. Juli 2011).

Deshalb:

In solchen Phasen bieten sich für Anleger Produkte an, mit denen sie in Seitwärtsmärkten vergleichsweise hohe Renditen erzielen können. Das ist mit den neuen Hamster-Optionsscheinen der Société Générale, auch Korridor Optionsscheine genannt, möglich. Bewegt sich der Kurs des jeweiligen Basiswertes bei diesen Produkten während der Laufzeit in einem vorab festgelegten Kurskorridor, hat der Anleger die Chance auf überproportionale Gewinne. Die Société Générale hat nun jeweils sechs Hamster-Optionsscheine auf den DAX und sechs Papiere auf den EURO STOXX 50 ausgelegt. Die Laufzeit endet bei allen Scheinen am 24 November 2011.

Wie der Name der neuen Optionsscheine schon andeutet, können Anleger mit den Papieren Erträge buchstäblich ansammeln. Für jeden Börsentag, an dem der Basiswert den Korridor auf Schlusskursbasis nicht berührt oder überschreitet, baut sich ein innerer Wert des Scheins von jeweils 0,10 Euro auf. Da die Laufzeit vom Emissionstag (8. Juli 2011) bis zur Fälligkeit (24. November 2011) genau 100 Handelstage beträgt, steht für diese Zeitspanne eine maximale Auszahlung von 10 Euro in Aussicht.

Ein Beispiel:

Der Hamster-Optionsschein auf den DAX in mit der WKN SG2CZD hat eine untere Korridorschwelle von 6.850 Punkten und eine obere Korridorschwelle bei 7.950 Punkten. An jedem Börsenhandelstag, an dem der Schlusskurs des DAX zwischen diesen beiden Werten liegt, steigt der rechnerische Wert des Optionsscheines um 0,10 Euro an – ausgehend von 0 Euro am ersten Handelstag. Ist dies vom ersten Handelstag bis zum letzten Handelstag der Fall, erhält der Anleger 10 Euro ausgezahlt. Wie hoch dann schließlich der Gewinn ist, hängt von dem Preis ab, den der Anleger für den Schein bezahlt hat. Der genannte Optionsschein kostete gestern (13. Juli 2011) bei einem DAX-Stand von rund 7.268 Punkten 8,40 Euro. Das heißt, der Gewinn würde in dem Beispiel 1,60 Euro pro Hamster-Optionsschein betragen, was einem Plus des Kapitaleinsatzes von 19,05 Prozent entsprechen würde. Der Schlusskurs des Basiswertes muss also an 84 Tagen (84 mal 0,10 Euro) innerhalb des Korridors liegen, damit der Anleger in die Gewinnzone (bei einem Briefkurs von 8,40 Euro) kommt. (Bei den beschriebenen Szenarien sind Transaktionskosten und sonstige Gebühren nicht eingerechnet).

Fazit:

Je günstiger der jeweilige Optionsschein, desto höhere ist also die Renditechance. Zugleich gilt auch hier die Investmentregel: Je höher die Renditechance, desto höher das Risiko. Für die Hamster-Optionsscheine heißt das konkret: Je enger der Korridor, desto günstiger ist das entsprechende Papier. Die Société Générale bietet die Hamster-Optionsscheine auf den DAX und den EURO STOXX 50 mit verschieden Korridor-Bandbreiten an. Anleger können somit das Papier auswählen, das zu ihrer Marktmeinung und zu ihrer Risikoausrichtung passt.

Warum nicht einfach mal so nen Ding in die eigene Watchlist aufnehmen?…


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