Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Nach dem positiven Votum des griechischen Parlaments zum Sparpaket der Regierung setzte der DAX gestern seine am Dienstag eingeschlagene Erholungsbewegung dynamisch fort. Der deutsche Leitindex hat einen kleinen Befreiungsschlag geschafft und den Weg für weitere Kurssteigerungen frei gemacht.

Zentrale Widerstandszone überwunden

Noch zur Wochenmitte hatte der DAX punktgenau an der oberen Begrenzung der seit über einem Monat gültigen Schiebezone bei 7.320 Punkten nach unten abgedreht. Am Donnerstag wurde diese zentrale charttechnische Hürde endlich überwunden.

Ausbruch über das obere Bollinger-Band

Aus der Höhe der nunmehr nach oben verlassenen Seitwärtsrange lässt sich ein rechnerisches Kursziel von über 7.600 Punkten ableiten, das knapp über dem Jahreshoch (7.600) liegt. Nicht nur der Ausbruch aus dem Seitwärtskanal deutet auf einen weiteren Kursanstieg hin, sondern auch die Tatsache, dass der DAX zwei Tage hintereinander über dem nach oben drehenden oberen Bollinger-Band geschlossen hat.

Jahreshoch rückt wieder in greifbare Nähe

Widerstand bietet nun vor allem das markante Februar-Hoch bei 7.442, bevor dann schon wieder das Jahreshoch bei 7.600 in den Fokus rückt. Auf der Unterseite ist nun der Bereich zwischen 7.310 und 7.320 die zentrale Haltezone. Darunter bietet das Tief des gestrigen Handels (7.285) Unterstützung. Unterhalb dieser Marke droht zunächst ein weiterer Rückgang, bei dem das Gap vom Mittwoch (7.187) geschlossen werden könnte.


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