Im Fokus die deutsche Automobilbranche: Es läuft und läuft und läuft?

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Deutschlands Autobauer sind weltweit wieder gefragt. Vergessen sind die Zeiten der Absatzkrise in 2009/2010. Autos „made in Germany“ sind en vogue. Vor allem in den USA, wo trotz der eingetrübten Stimmung Daimler & Co. weiter auf der Überholspur sind. Die Absatzzahlen für Juni zeigen es auf: Während die US-Hersteller wie General Motors und Ford Marktanteile abgaben, konnten die deutschen Premium-Hersteller weiter zulegen. VW beispielsweise erzielte das beste Ergebnis seit sieben Jahren. Aber auch Daimler, BWM oder Audi konnten auftrumpfen.

Wichtig ist vor allem anzumerken, dass der Monat Juni keine positive Ausnahme war. Die deutschen Autoproduzenten sind schon seit Anfang des Jahres im In- und Ausland gut positioniert. Das bestätigte zuletzt der Branchenverband der Automobilindustrie VDA. Laut diesem sind bis einschließlich Mai über 2,5 Millionen Pkw von den Fertigungsstraßen der deutschen Autobauer gerollt. Das war zugleich die beste Frühjahrsbilanz der Branche und ist des Weiteren eine Verbesserung des bisherigen Fertigungsrekords aus dem Jahr 2008. Als Anleger könnte man von diesem Trend profitieren, zum Beispiel mit dem Solactive Deutscher Automobilsektor Performance-Index Zertifikat der Deutschen Bank (WKN DE0CAR).

Wer sich auf einen Wert fokussieren möchte, könnte sowohl unter fundamentalen als auch unter charttechnischen Aspekten BMW ins Auge fassen. Die letzten Quartalszahlen wurden am Markt positiv aufgenommen und die letzten Absatzzahlen waren ebenfalls erfreulich. Für Mai meldete BMW einen Verkaufsrekord. Der DAX®-Konzern verkaufte insgesamt gut 147.500 Fahrzeuge der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce – ein Zuwachs von gut 22% und mehr als je zuvor in diesem Monat. Wachstumstreiber waren unter anderem die drei größten Einzelmärkte Deutschland, USA und China.

Mit einem neuen Allzeithoch scheint zudem die BMW-Aktie nun ihre langfristige Aufwärtsbewegung fortzusetzen. Am 27. Juni 2006 notierte der Kurs bei 37,49 Euro. Ein Jahr später, am 27. Juni 2007, lag die Notiz bei 47,24 Euro, nachdem sie im Mai 2007 zwischenzeitlich bis auf 51,49 Euro gestiegen war. Im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise schwenkte die BMW-Aktie jedoch in eine längere Abwärtsbewegung ein. Am 27. Juni 2008 lag der Kurs nur noch bei 30,19 Euro. Der absolute Tiefstand wurde im Oktober 2008 bei 16 Euro erreicht.

Von hier aus startete die BMW-Aktie eine langfristige Aufwärtsbewegung, die nach wie vor andauert. Am 26. Juni 2009 stand die Aktie wieder bei 26,53 Euro. Mit der Erholung des Gesamtmarkts ging es auch bei BMW weiter kräftig aufwärts. Am 25. Juni 2010 lag der Kurs wieder bei 40,36 Euro. Die positive Entwicklung setzte sich 2010 fort. Anfang Dezember kletterte der DAX®-Titel auf ein Hoch bei 65,49 Euro, bevor es zu einer längeren Konsolidierung kam. Nach einem zwischenzeitlichen Rückgang bis auf ein Tief bei 52,01 Euro gelang in der vergangenen Woche der Ausbruch über das Dezember-Hoch auf einen neuen Rekordstand bei 68,46 Euro.

Nach dem Anstieg über das alte Hoch vom Dezember könnte sich aus nun aus charttechnischer Sicht weiteres Potenzial bis in den Bereich um 75 Euro eröffnen. Anleger, die von einem weiteren Kursanstieg ausgehen, können mit dem Wave-Call der Deutschen Bank (WKN DE3RAS) hieran partizipieren. Der Hebel dieses Papiers liegt derzeit bei 3,11, das Stop-Loss-Niveau bei aktuell 50,35 Euro.

Fällt die BMW-Aktie dagegen wieder unter die Marke von 65 Euro zurück, könnte dies kurzfristig eine weitere Korrektur nach sich ziehen. Unterstützung könnte in diesem Fall die Region zwischen 61 und 62 Euro bieten. Darunter könnte es zu einem Rückgang bis auf rund 59 Euro kommen. Anleger, die eher von einem Nachgeben des Kurses ausgehen, können mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DE6GBK) diese Einschätzung in ein Investment umsetzen. Der Hebel beläuft sich hier aktuell auf 3,78, das Stop-Loss-Niveau liegt derzeit bei 83,50 Euro.

Stand: 29.06.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

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