Frauen und Finanzen – oder Hochmut kommt manchmal vor dem Fall?

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Gestern saß ich im ICE von München nach Stuttgart (und die Klima hat funktioniert…) und bekam wie üblich eine Vorabveröffentlichung vom Magazin Börse Online auf das Handy. Nur diesmal musste ich echt schmunzeln und fragte mich, ob das Folgende wirklich ernst gemeint ist:

Finanz-Moderatorin Carola Ferstl ist extrem misstrauisch, was den Umgang von Männern mit Geld betrifft. "Ich würde nie wieder einem Mann Geld leihen, schenken oder eine Bürgschaft eingehen", sagte Ferstl dem Anlegermagazin ‚Börse Online‘ (Ausgabe 27/2011, EVT 30. Juni). Hingegen könne sie sich vorstellen, Frauen Geld zu leihen – zum Beispiel "einer guten Freundin, die in Not ist".

Ferstl, die seit fast 20 Jahren für den Nachrichtensender N-TV auf dem Bildschirm ist, hatte in Zeiten der New Economy einem ehemaligen Mitarbeiter Geld geliehen, als der sich selbständig gemacht hatte. Anschließend sei es bei ihm geschäftlich nicht so gelaufen wie geplant. "Ich bin schlicht und einfach auf die Nase gefallen und haben meinen kompletten Einsatz verloren." (Man könnte nun das Wort NAIV gebrauchen…)

Ferstl hält Männer generell für die schlechteren Anleger. "Viele Studien zeigen: Frauen investieren weniger rasant und damit nervenschonender. Die Zahl schlecht durchschlafener Nächte ist einfach geringer." Den Vorwurf, männerfeindlich zu sein, weist Ferstl zurück – obwohl eines ihrer erfolgreichsten Bücher den Titel trug:

‚Warum Frauen die besseren Anleger sind‘. Ferstl verweist darauf, dass der Titel in der aktuellen Auflage geändert ist. Er lautet nun: ‚Niemals pleite! Der Geld-Ratgeber für clevere Frauen.‘ (Aha,….der Verlag hat es wohl auch kapiert…)

Allerdings gibt die 43-Jährige zu, dass ihr Ehemann der bessere Investor ist als sie selbst. "Wir haben getrennte Portfolios, und ich habe den Eindruck, dass er eleganter durch die Krise geschippert ist." Außerdem sei er früher als sie auf die Idee gekommen, auf Gold zu setzen. Inzwischen bekämen die drei Kinder des Paares zu Geburtstagen und anderen Feiertagen Münzen oder kleine Barren geschenkt. "Mein ältester Sohn sagt schon, er fühle sich wie ein Pirat mit seinem Schatz."

Na dann wollen wir mal auf das ganze Interview in der Print-Ausgabe warten.


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