Aktuelle Umfrage: Deutsche fürchten Steuererhöhungen wegen Griechenland-Krise

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Kam gerade bei uns rein:

Die Mehrheit der Bundesbürger befürchtet, dass die Griechenland-Krise finanzielle Folgen hat. So rechnen 54 Prozent mit einer Steuererhöhung. 53 Prozent der Deutschen glauben darüber hinaus, dass der Staat künftig weniger Geld für Kultur, Bildung und Gesundheitsversorgung bereitstellen kann. Dies ergibt eine repräsentative Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna unter 1.000 Bundesbürgern.

Sollte der Euro durch die Griechenland-Krise an Wert verlieren, rechnet die Mehrheit der Deutschen zudem mit Auswirkungen auf die Benzinpreise: 56 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass diese weiter steigen. Auch importierte Waren werden demnach als Folge der Krise teurer. Mehr als jeder dritte Deutsche (34 Prozent) glaubt, dass er für ausländische Lebensmittel im Supermarkt in Zukunft tiefer in die Tasche greifen muss.

Nach den Auswirkungen auf die Finanzmärkte gefragt, gehen die Deutschen vor allem von Folgen für die eigene Altersvorsorge aus. Knapp 35 Prozent der Befragten befürchten, dass durch steigende Inflationsraten der Wert der Ersparnisse für das Alter deutlich sinkt. Zwei von zehn Deutschen sind sogar der Meinung, dass es künftig keine sicheren Geldanlagen gibt, weil selbst Staatspapieren nicht mehr vertraut werden kann.

Ach ja, und das kann man derzeit überall lesen, bspw. bei n-tv:

Merkel will Steuern senken -  Die Bundesregierung will nun doch den Mittelstand steuerlich entlasten. Ein Beschluss darüber könnte noch vor der Sommerpause fallen – die Umsetzung möglichweise noch vor der Bundestagswahl 2013.

Na, wir wollen mal sehn…

Ach so, und der Wirtschaftsrates der CDU sagt heute:
„Die Konsolidierung der Staatsfinanzen hat auch weiterhin absoluten Vorrang! Ein zweites Steuervereinfachungs-Paket macht Sinn und wird im Herbst erwartet. Das kann der richtige Zeitpunkt sein, an der einen oder anderen Stelle beim Mittelstandsbauch den Tarif zu glätten und die kalte Progression angesichts der Inflationserwartungen zu mildern.“


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1 KOMMENTAR

  1. Unsere Wirtschaft (Der Export) kann noch so gut laufen..Griechenland, Irland etc sind die perfekten Vorwände um eine Steuererleichterung für die unteren und mittleren Einkommen zu kippen. Wer so argumentiert und tatsächlich die Steuererleichterungen kippt macht unter dem Strich nur Hartz IV unglaublich attraktiv. Denn wer arbeitet und wegen der starken Konjunktur eigentlich noch eine „Schippe drauflegen“ sollte ist dann der Dumme.

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