Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Die Verschärfung der EU-Schuldenkrise und schwache US-Konjunkturdaten sorgten zuletzt für empfindliche Abschläge an den Aktienmärkten. Auch der DAX hat wichtige Unterstützungen gebrochen, konnte sich zuletzt aber zumindest stabilisieren. Der deutsche Leitindex wankt, noch fällt er aber nicht.

Wichtige Haltezone unterschritten

Am Montag eröffnete der DAX mit einem Abwärtsgap bei 7.158 und fiel damit klar unter die zentrale Haltezone durch das Hoch vom 6. April (7.243) und das Zwischentief vom Dienstag letzter Woche (7.254) zurück. In der Folge rutschte der Index bis auf 7.071 Punkte ab, konnte sich von hier aus aber zunächst erholen.

Gefahr weiterer Kursverluste ist akut

Nach der Stabilisierung fiel der Index gestern wieder deutlich zurück und liegt weiter klar unter der zentralen Widerstandszone durch das Gap vom Montag bei 7.228 und die beiden Marken 7.243 und 7.254. Damit ist die Gefahr einer weitergehenden Korrektur unverändert akut. Wird das Tief dieser Woche bei 7.071 unterschritten, ist ein Test der 7.000er-Marke wahrscheinlich. Darunter könnte sogar die 200-Tage-Linie bei aktuell 6.849 angelaufen werden.

Über 7.254 ist eine weitere Erholung möglich

Die angespannte Charttechnik hellt sich erst auf, wenn die angesprochene Widerstandszone zwischen 7.228 und 7.254 zurückerobert werden kann. In diesem Fall ist zunächst eine weitere Erholung in die Region zwischen 7.410 und 7.415 möglich. Eine Wiederaufnahme des langfristigen Aufwärtstrends winkt jedoch erst bei einer Rückkehr über das Februar-Hoch bei 7.442.


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