Ausblick DAX: Wie immer Freitags – die reine Charttechnik

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Vor den US-Arbeitsmarktdaten tut sich derzeit wenig am Frankfurter Parkett. Der DAX pendelt orientierungslos in der Nähe seines Vortagesstandes. Im Augenblick ist noch offen, wohin die Reise kurzfristig geht.

DAX fällt wieder unter das Februar-Hoch zurück

Nachdem der DAX die vergangene Woche mit 7.514 Punkten klar über dem alten Hoch vom Februar (7.442) beendet hatte, markierte er zum Wochenauftakt bei exakt 7.600 Zählern den höchsten Stand seit mehr als drei Jahren, fiel zur Wochenmitte aber wieder unter Februar-Hoch zurück. Die zu erwartende Trendbewegung wurde damit zunächst im Keim erstickt.

Korrekturpotenzial ist begrenzt

Trotz der aktuellen Schwäche scheint das Korrekturpotenzial begrenzt. Knapp über der vom März-Tief ausgehenden Aufwärtstrendlinie, die momentan bei 7.265 Punkten verläuft, startete der Index gestern eine kleine Erholung. Das gestrige Tief bei 7.291, die kurzfristige Aufwärtstrendlinie sowie das Erholungshoch von Anfang April bei 7.243 Zählern bieten solide Unterstützung und sollten eine größere Korrektur aufhalten können.

Erst darunter würde sich die charttechnische Situation eintrüben und man müsste einen weiteren Rückgang in Richtung 7.100 und 7.000 Punkte einkalkulieren.

Mittelfristig weiter aufwärts?

Die derzeit etwas diffuse Lage hellt sich wieder auf, wenn dem DAX die Rückkehr über das Februar-Hoch bei 7.442 gelingt. In diesem Fall ist der Weg für einen Angriff auf das Jahreshoch bei 7.600 Punkten frei. Darüber winkt mittelfristig ein weiterer Anstieg in Richtung 8.000 Zähler.


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