Im Fokus: Silber – Die Rallye scheint kein Ende zu nehmen…

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Eine der im Verlaufe des bisherigen Jahres größten Anlegergeschichten ist Silber. Der kleine Bruder des Goldes kletterte zuletzt von einem Rekordhoch zum nächsten. Die Bullen am Rohstoffmarkt könnten in diesen Tagen nicht präsenter sein und es erscheint derzeit durchaus möglich, dass der Bullenmarkt bei dem Industriemetall weiterlaufen könnte. Allein schon das geopolitische Umfeld wie die EU-Schuldenkrise und die Tatsache, dass die Silbernachfrage seitens der Industrie nicht abzunehmen scheint rechtfertigen derzeit einen weiterhin positiven Ausblick.

Denn wer auf eine wachsende Wirtschaft setzt, scheint in Rohstoff-Engagements gut aufgehoben zu sein. Wer zudem einen sicheren Hafen in Sachen Inflation sucht, könnte mit Silber ebenfalls gut bedient sein. Diese Ansicht scheinen jedenfalls aktuell immer mehr Marktteilnehmer zu teilen. Denn Silber konnte allein im ersten Quartal dieses Jahres über 20% zulegen. Es war zugleich der neunte Quartalsgewinn in Folge. Die Euphorie und die Rallye scheinen also noch immer nicht passé zu sein. Ein Blick auf die Charttechnik untermauert diese These.

Die langfristige Preisentwicklung unterstreicht die relativ starke Konjunkturabhängigkeit von Silber. Bis zur Wirtschaftskrise bewegte sich die Notierung deutlich nach oben. Am 19. April 2006 notierte der Preis bei 14,64 Dollar, am 19. April 2007 bei 13,65 Dollar. Ein Jahr später, am 18. April 2008, lag der Preis bei 17,81 Dollar, nachdem er im März 2008 sein zwischenzeitliches Hoch bei 21,35 Dollar erreicht hatte. In der Folge kam es im Zuge der Wirtschaftskrise zu einem deutlichen Einbruch. Am 17. April 2009 stand der Silberpreis bei 11,87 Dollar, nachdem im Oktober 2008 das Tief bei 8,40 Dollar erreicht worden war.

Von hier aus begann eine nachhaltige Aufwärtsbewegung. Am 19. April 2010 lag der Silberpreis bereits wieder bei 17,71 Dollar. Nach einer längeren Konsolidierung im vergangenen Jahr brach die Notierung im September 2010 über die runde 20-Dollar-Marke nach oben aus und überwand kurze Zeit später auch das Hoch von 2008 bei 21,35 Dollar. Dem Ausbruch auf den höchsten Stand seit 30 Jahren folgte ein weiterer dynamischer Anstieg bis auf ein Hoch bei gut 31 Dollar Anfang Januar.

Von hier kam es zu einer Korrektur, in deren Verlauf die Notierung bis auf gut 26 Dollar Mitte Februar zurückfiel. In der Folge setzte sich der dynamische Anstieg ohne größere Korrekturen fort. In dieser Woche kletterte der Silberpreis bis auf ein Hoch bei knapp 44 Dollar. Aus charttechnischer Sicht könnte sich die Aufwärtsbewegung in Richtung der runden 50-Dollar-Marke fortsetzen. Risikobereite Investoren könnten mit dem Wave-Call der Deutschen Bank (WKN DE5EDP) auf einen weiteren Anstieg spekulieren. Der Hebel dieses Papiers liegt derzeit bei 3,03, das Stop-Loss-Niveau bei aktuell 32,40 Dollar.

Angesichts der kurzfristig stark überverkauften Lage sind Rücksetzer charttechnisch gesehen jedoch nicht auszuschließen. Sollte der Silberpreis unter die 40-Dollar-Marke zurückfallen, könnte es zu einer Korrektur in die Region zwischen 36 und 37 Dollar kommen. Auf fallende Notierungen könnten spekulative Anleger mit dem Wave-Put der Deutschen Bank (WKN DE53UV) setzen. Der Hebel beläuft sich hier aktuell auf 4,89, das Stop-Loss-Niveau liegt derzeit bei 52,45 Dollar.

Bei beiden genannten Wertpapieren sind Anleger einem Währungsrisiko ausgesetzt.

Stand: 21.04.2011/ ein Gastkommentar von Nicolai Tietze, Vice President db x-markets

Dieses Dokument ist eine Werbemitteilung und die enthaltenen Angaben stellen keine Anlageberatung dar. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für künftige Wertentwicklungen. Eine Anlage in die genannten Wertpapiere ist mit einem Totalverlustrisiko verbunden und eine Investitionsentscheidung sollte nur auf Grundlage des für die genannten Wertpapiere allein maßgeblichen Prospekts getroffen werden. Dieser kann unter www.xmarkets.de heruntergeladen oder bei der Deutsche Bank AG, CIB, GME X-markets, Große Gallusstraße 10-14, 60311 Frankfurt, kostenfrei angefordert werden. Die genannten Wertpapiere werden in keiner Weise von der Deutsche Börse AG gefördert, herausgegeben, verkauft oder beworben.


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1 KOMMENTAR

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