Im Fokus: Die Dividendensaison beginnt – Teil II

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[ad#Google Adsense L-rechts]Unser zweiter Teil der Dividendenstory. Gestern standen deutsche Blue-Chips im Fokus, heute gehen wir in Richtung Süden. Ein  Blick gen Spanien.

Wie viele andere Unternehmen aus dem Telekommunikationssektor besticht Telefonica auch durch eine hohe Ausschüttung. Aktuell beläuft sich die Dividendenrendite auf 7,7%. Anders als die Telekom Austria und die Deutsche Telekom muss der spanische Konzern dabei aber nicht auf die Substanz zurückgreifen. Für 2010 schüttet Telefónica 1,40 Euro je Aktie aus, der Gewinn je Aktie belief sich auf 2,25 Euro. Dank seiner herausragenden Stellung in Lateinamerika ist das spanische Unternehmen deutlich wachstumsstärker als die Konkurrenz. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 7% auf 60,74 Mrd. Euro, der Nettogewinn verbesserte sich sogar um 31% auf 10,17 Mrd. Euro.

Telefónica mit kontinuierlicher Dividendenpolitik

Bereits seit vielen Jahren besticht Telefónica durch eine besonders aktionärsfreundliche Dividendenpolitik. In den letzten sechs Jahren wurde die Ausschüttung von 49 Cents auf 1,40 Euro je Aktie um durchschnittlich gut 19% pro Jahr angehoben. Und die nächsten Anhebungen hat das Management bereits in Aussicht gestellt: Für 2011 sollen bis zu 1,60 Euro, für 2012 sogar 1,75 Euro je Aktie ausgeschüttet werden. Angesichts dieser Aussichten bleibt die Telefónica- Aktie für Dividendenjäger ein absolutes Top-Investment.

Hawesko – eine kaum bekannte Dividendenperle

Mit ähnlich kontinuierlichen Dividendensteigerungen kann auch Hawesko  aufwarten. Das im deutschen Nebenwerteindex SDAX gelistete Unternehmen ist der führende deutsche Anbieter für hochwertige Weine und Champagner. Daneben zählen ausgewählte Spirituosen, Feinkostartikel und Accessoires zum Sortiment. Dabei bietet Hawesko Weine ab circa 5 Euro bis hin zum absoluten Luxus-Segment an. Verkauft werden die Köstlichkeiten über drei Vertriebswege: den Großhandel, den Versandhandel über das Internet sowie den stationären Einzelhandel durch Handelsvertreter. Unter der Marke „Jacques’ Wein-Depot“ bietet das Unternehmen seinen Kunden hier die Möglichkeit, einen Wein zu probieren, bevor sie ihn kaufen.

Der Wein-Markt wächst deutlich stärker als die anderen Segmente alkoholischer Getränke. So stieg der Anteil von Wein an alkoholischen Getränken in den letzten 15 Jahren von 23% auf derzeit 32%. Im letzten Jahr steigerte Hawesko den Umsatz um 12% auf 377,7 Mio. Euro, der EBIT-Gewinn stieg um 15% auf 25,7 Mio. Euro. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen mit 20,0 Mio. Euro 53% mehr als im Vorjahr. Davon profitieren auch die Aktionäre. Hawesko erhöht die Dividende von 1,35 auf 1,50 Euro je Aktie. Obendrauf gibt es noch einen Bonus von 25 Cents. Die Mittel dafür stammen aus dem Veräußerungserlös einer Finanzbeteiligung. Damit bleibt der Weinhändler seiner aktionärsfreundlichen Dividendenpolitik treu. Seit 2002 wurde die Ausschüttung von damals 50 Cents je Aktie kontinuierlich angehoben. Auf Basis des aktuellen Kurses errechnet sich eine Dividendenrendite von 5,0%.

Neben der attraktiven Rendite bietet die Hawesko-Aktie gute Aussichten auf weitere Kurssteigerungen. Der Nebenwert hat erst kürzlich ein neues Allzeithoch erreicht und bewegt sich in einem intakten langfristigen Aufwärtstrend.


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