Trotz Japan: Kursziel im DAX bei über 10.000 Punkten !

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Puuuh, auf den ersten Blick ist das schon eine Hausnummer: DAX über 10.000 Punkte.

Und das im Anbetracht einer Lage in Japan, die undurchsichtiger und in ihren Folgen kaum unabschätzbarer sein könnte.

Werfen wir zusammen einen Blick auf den Point&Figure-Chart des DAX in der längerfristig orientierten Chartcraft-Einstellung, um diese These eines Kursziels im DAX von über 10.000 Punkten zu belegen.

(In dieser Einstellung entspricht ein Kästchen aktuell 100 Punkten.)

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Point&Figure DAX: Kursziel von 10.500 Punkten ist aktiviert und bestätigt

Bereits am 13. Oktober des vergangenen Jahres kam es im DAX zur Ausbildung eines Point&Figure-Kaufsignals durch das Überschreiten von 6.400 Punkten. Das erste, bereits zu diesem Zeitpunkt bestimmbare Kursziel lag bei 8.900 Punkten und damit schon damals über dem Allzeithoch des DAX.

Der durch Japan ausgelöste Börsenschock trieb den DAX von über 7.400 Punkten bis unter 6.500 Punkte. (Im Chart erkennbar an der mit 3 für März gekennzeichneten O-Säule.) Dieser Rücksetzer aktivierte das zweite längerfristige Kursziel des Kaufsignals vom 13.10.2010.

Dieses zweite längerfristige Kursziel liegt nun bei 10.500 Punkten. (Für die P&F-Interessierten: Dabei handelt es sich um das vertikal berechnete Kursziel.)

Die Bestätigung für dieses auf den ersten Blick abstrus hohe Kursziel erfolgte durch die aktuelle X-Säule, die die steigenden Kurse im DAX von unter 6.500 Punkten bis aktuell über 7.100 Punkte anzeigt.

Kursziel 10.500 Punkte, und was draus machen?

Ich gehe nicht davon aus, dass der durchschnittliche Trader ein solches Kursziel mit einem gehebelten Derivat traden möchte. Zur Erinnerung: Es handelt sich dabei um ein Kursziel auf längerfristige Sicht, das darüber hinaus deutlich über dem alten Allzeithoch liegt.

Aber was spricht dagegen, hier ungehebelt mit entsprechender Depotgewichtung zu investieren ?

Das Risiko bei einem solchen langfristig ausgelegen Trade lässt sich mit Hilfe des Point&Figure-Charts klar beziffern.

So würde ein nachhaltiges Unterschreiten von 6.400 Punkten zu einem ersten Verkaufssignal führen. Endgültig dürften die Bullen bei einem Unterschreiten von 6.100 Punkten “ins Schwitzen kommen”.

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Fazit: Also schlimm sieht es für den DAX aktuell keineswegs aus. Sicherlich fällt es schwer, die Lage in Japan mental abzuschütteln. Aber das ist eben so, denn der DAX hat dieses Abschütteln bereits schon hinter sich gebracht.

Ihr Jörg F. Mahnert

www. XundO.info (alles rund um Point&Figure)


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1 KOMMENTAR

  1. zehtausend ist natürlich ein wort. überlege gerade einen großen teil des depots zu versilbern, um ein neues auto zu kaufen. sollte – wenn ich das hier lese – aber vielleicht doch noch etwas warten?

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