Vom Dow Jones über die großen Seen mit einer Miles & More-Karte – oder so…

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Guten Abend Deutschland. Wow – das ging ja mal richtig ab an der Wall Street heute. Dow, NASDAQ und S&P jeweils mit einem Plus von über 6,5%. Beam me up Scotty!! Und schon werden wir morgen wieder viel lesen können, vielleicht. Von der Wende, von einem sich abzeichnenden Bullenmarkt, von historischen Kurschancen, etc. Ich sage weiterhin: Abwarten.

Denn am Mittwoch wird bei uns der Ifo-Index veröffentlicht. Ich bin auf die Daten gespannt. Unverändert sehe ich fundamental keine oder besser gesagt, wenig Gründe, in den Markt nun groß einzusteigen. Auch wenn die Saudis nun bei unserem Daimler eingestiegen sind. Langfristig ist das eine gute Idee – aber der Markt ist aktuell sowas von übergekauft – die Zetsche-Aktie und andere bekommen wir bestimmt nochmals günstiger.

Günstiger ist ein gutes Stichwort. Günstig sind auch die Immobilien in Detroit geworden. Wie heute die Kollegen von pressetext so schön schrieben. „Der internationale Ausverkauf der vormaligen Autometropole Detroit hat begonnen. Während die dort ansässigen „Big Three“ der Automobilindustrie, General Motors, Chrysler und Ford, ums Überleben kämpfen und Massenentlassungen durchführen, sind die Hauspreise einem schier bodenlosen Verfall ausgesetzt“. In Detroit wird gezockt. Neustes Hobby hier: Schnäppchenjagd auf Häuser zu Niedrigpreisen. Das ist besser als mit Leerverkäufen an der Börse zu handeln (Achtung Sprachwitz 🙂 ).

Das Kuriose: Vor allem aus Europa, Australien und China stammt ein Großteil dieser Zocker- sorry Haus-Interessenten. Denn Detroit lockt mit einem vergleichsweise hohen Angebot an günstigen Einfamilienhäusern. Also: Warum auf die Commerzbank oder die HRE in Frankfurt spekulieren, wenn ich für ein paar Zehntausende ein schmuckes Heim an den großen Seen bekommen kann? Kanada quasi vor der Tür? Da braucht man(n) nur noch ne Lufthansa Miles & More-Karte und schon sind wir alle „en Vogue“ und verbringen unsere Holidays im Obama-Land. Quasi mit GM und Lufthansa ein „Return on Investment“. Sensationell die Idee, ganz ohne Abgeltungssteuer. Schade nur, dass Detroit keine Steueroase ist. Deshalb ist Zumwinkel da auch nicht hin… In diesem Sinne. Warten wir ab, was morgen im DAX passiert.


2 KOMMENTARE

  1. Schade mich zieht es immer ins Warme, in Detroit weht auch fast immer ein kräftiger Wind.
    Aber ich denke in Florida oder Kalifornien lassen sich auch Schnäppchen machen, insbesondere wenn der Dollar nochmal schwächer wird.

  2. Das sollte möglich sein – zumal dort die Miles & More-Karte des Kranich-Konzerns auch funktioniert 🙂 . Aber mal ehrlich. Mit dem Dollar kann man(n) derzeit wirklich gute Investments machen. Zumal das steuerlich ebenfalls für uns Deutsche interessant ist.

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