Ausblick DAX: Diesmal erst Montags – die reine Charttechnik

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Nachdem sich die Lage im japanischen Atomkraftwerk Fukushima ein wenig zu entspannen scheint, können auch die Börsen ihre Erholung fortsetzen. Wenngleich ein nochmaliger Rückgang nicht auszuschließen ist, hellt sich die charttechnische Lage doch schon spürbar auf.

200-Tage-Linie verteidigt

Bei der Verkaufswelle in der vergangenen Woche rutschte der DAX bis auf ein Tief bei 6.483 Punkten und fiel damit zeitweise unter die 200-Tage-Linie zurück, die aktuell bei knapp unter 6.600 Zählern verläuft. Nachdem er zur Wochenmitte darunter geschlossen, konnte der Index die Durchschnittslinie bereits am Donnerstag auf Schlusskursbasis zurückerobern und zunächst nach oben drehen.

Steigende 200-Tage-Linie ist eine massive Unterstützung

Solange die 200-Tage-Linie steigt – und dies ist nach wie vor der Fall –, stellt ein vorübergehender Fall unter den Gleitenden Durchschnitt noch nicht zwingend ein Verkaufssignal dar. Auch während der ausgedehnten Konsolidierung zwischen April und Oktober letzten Jahres rutschte der DAX gleich mehrfach unter die steigende 200-Tage-Linie, ohne dass es zu einem Bruch des übergeordneten Aufwärtstrends kam.

Widerstand bei 6.840/6.850 Punkten

Nach der Erholung der letzten Tage steigen die Chancen, dass der DAX von der 200-Tage-Linie aus seinen Aufwärtstrend fortsetzt. Ein erneuter Abschwung mit einem erneuten Test der Durchschnittslinie ist jedoch keineswegs vom Tisch. Bereits zwischen 6.840 und 6.850 Punkten wartet eine weitere Widerstandszone, die es nun zu überwinden gilt. Darüber würde sich die charttechnische Lage weiter aufhellen.


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