US-Arbeitsmarktdaten: Ein wichtiger Faktor für das Seelenheil der Märkte

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[ad#Google Adsense XL-links]Vergangenen Freitag wurden die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten für Februar veröffentlicht. Diese von vielen am Markt mit Spannung erwarteten Zahlen waren gut ausgefallen, die Zahl der Beschäftigten im Februar stärker als erwartet gestiegen. Zudem wurde die Entwicklung in den beiden Vormonaten deutlich nach oben korrigiert. Gott sei Dank – haben wohl viele Anleger hierzulande gedacht.

Denn die Arbeitsmarktdaten – gerade aus den USA – sind ein überaus wichtiger Indikator für den weiteren Verlauf der Wirtschaft und damit auch für den Aktienmarkt. Nichts ist größer auf dem Parkett als die Angst vor einer „Jobless Recovery“ –  einer Konjunkturerholung ohne die entsprechende Schaffung neuer Stellen. Keine neuen Stellen bedeutet keine Ausweitung des Konsums, weil die Menschen eben kein Geld haben. Die vom US-Arbeitsministerium veröffentlichten Daten, dass heißt die Arbeitslosenquote und die Zahl der neu geschaffenen Stellen des Vormonats sind quasi sehr oft das Zünglein an der Waage am Aktienmarkt.

Im Detail: Das US-Arbeitsministerium veröffentlich jeden ersten Freitag des Monats die US-Beschäftigtenzahlen für den vergangenen Monat. Insbesondere rücken hierbei die Werte außerhalb der Landwirtschaft in den Fokus. Separat werden auch noch die Arbeitslosenquote, die durchschnittlichen Stundenlöhne sowie die im Durchschnitt geleistete Wochenarbeitszeit ermittelt. Außerdem wird die Anzahl der neu geschaffenen Stellen des Vormonats beleuchtet. Die Anzahl der Beschäftigten sowie der durchschnittliche Stundenlohn werden dabei ebenfalls näher im Detail herausgearbeitet.

Wie letzte Woche ebenfalls erfolgt, ist quasi der Arbeitsmarktbericht des privaten börsennotierten Arbeitsmarktdienstleisters Automatic Data Processing (ADP)  im Vorfeld der staatlichen Zahlen ein wichtiges Vorzeichen für den offiziellen Bericht der US-Regierung.

Das Schöne: Börse ist Psychologie pur. Wir haben es am vergangenen Freitag gesehen. Top-Zahlen vom Arbeitsmarkt und gleich ging es an den Märkten bergab. Warum? Na ja, gute Arbeitsmarktdaten bringen wiederum “Sorgen” und Ängste hervor – vor Zinserhöhungen seitens der Notenbanken. Tja, man kann es eigentlich keinem Recht machen…


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