Mal ganz was neues: Formel-Eins – mit Williams Grand Prix Holdings bald auch auf dem Parkett

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Man meint, man kennt schon alles an der Börse. Aber da denkt man als Anleger falsch. Nun drängt erstmals ein richtiges Formel-Eins-Team aufs Börsenparkett: Der britische Rennstall Williams wartet schon in der Pole Position auf den Startschuss Anfang März und hofft durch sein IPO mehr als 50 Mio. Dollar einsammeln zu können.

Der erste Börsengang eines Formel-1-Rennstalls soll bis zu 79 Mio. Euro einbringen. Die britische Williams Grand Prix Holdings legte die Preisspanne für die bis zu 2,74 Millionen zum Verkauf stehenden Aktien am Mittwoch auf 24 bis 29 Euro fest. Die meisten angebotenen Aktien stammen von Mitgründer Patrick Head, der sich aus dem aufreibenden Tagesgeschäft zurückziehen und seine Beteiligung von etwa 27 Prozent auf fünf Prozent reduzieren will. Eine Kapitalerhöhung ist mit dem Börsengang nicht verbunden, so die bisherige offizielle Mitteilung.

Die Zeichnungsfrist soll voraussichtlich bis zum 28. Februar dauern. Der erste Handel im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse dürfte dann am 2. März erfolgen. Wichtigste Aufgabe wird es wohl sein, uns Anleger zu überzeugen, dass sich als Rennstall in der Formel 1 wirklich Geld verdienen lässt. Und das nachhaltig. Zur Erinnerung: Der letzte Williams-Sieg in einem Rennen datiert von 2004. Der letzte Williams-Weltmeister war 1997 Jacques Villeneuve. Um vorne mitzufahren, müssen die Teams kräftig investieren. Teilweise werden dreistellige Millionenbeträge pro Jahr in die Sportwagen und deren Piloten gesteckt.

Wir sind gespannt. Mit Sport-Aktien lässt sich bisher nur bedingt Geld verdienen. Beispiele aus dem Fußball lassen grüßen…


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