AUGUSTA Technologie mit starken Zahlen – geht der Aufwärtstrend weiter?

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[ad#Google Adsense L-rechts]Die Berichtssaison kommt inzwischen auch bei den Nebenwerten an. Heute war es bei AUGUSTA Technologie soweit. Das Münchener Unternehmen bezeichnet sich selbst als integriertes Technologieunternehmen und fokussiert sich auf Nischenmärkte der digitalen Bildverarbeitung (Geschäftsfeld Vision) sowie mit Digitalkameras und optischen Sensorsystemen auf Sensorik (Geschäftsfeld Sensors). Ergebnismäßig sind beide Bereiche etwa gleichbedeutend.

Starke Zahlen für 2010

Die jüngsten Zahlen machen deutlich, dass auch bei AUGUSTA Technologie die Finanzkrise abgehakt ist. Im Jahr 2010 stieg der Umsatz um 38 Prozent auf 129,3 Mio. Euro. Besonders das vierte Quartal half hier durch außerordentlich gute Zahlen. Damit liegen die Zahlen fast wieder auf Vorkrisenniveau. Das EBITDA verbesserte sich im Gesamtjahr von 12,0 Mio. Euro auf nun 20,1 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss aus fortgeführten Geschäften konnte auf 11,1 Mio. Euro mehr als verdoppelt werden und das Ergebnis je Aktie stieg von 0,70 Euro auf nun 1,46 Euro an. Auch auf Ergebnisseite liegt AUGUSTA Technologie wieder in der Größenordnung von 2008.

Aufträge machen Hoffnung für 2011

Neben den guten Zahlen für 2010 macht AUGUSTA Technologie auch für 2011 Mut. Der Auftragseingang lag im Jahr 2010 mit 146,2 Mio. Euro deutlich (+68 Prozent) über Vorjahreswert von 87,3 Mio. Euro. Der Auftragsbestand per 31.12.2010 lag mit 52,5 Mio. Euro um 36 Prozent über dem Vorjahreswert von 38,8 Mio. Euro. „Im vierten Quartal 2010 konnten wir unsere Auftragseingänge erneut steigern. Das Book-to-Bill-Verhältnis liegt mittlerweile seit fünf Quartalen deutlich über 1, und wir haben ein gut gefülltes Auftragsbuch. Die Geschäftentwicklung wird also auch im ersten Halbjahr 2011 positiv verlaufen,“ erklärte Berth Hausmann, Finanzvorstand von AUGUSTA Technologie, die Zahlen. Einen konkreten Ausblick gab es jedoch nicht.

Stabile Bilanz, Dividendenanstieg wahrscheinlich

Das Unternehmen ist im Übrigen auch solide finanziert. Per Jahresende ergibt sich eine Eigenkapitalquote von über 63 Prozent. Die liquiden Mittel belaufen sich auf rund 35 Mio. Euro. Im übrigen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass AUGUSTA Technologie auch Dividenden ausschüttet. Im Geschäftsjahr 2009 betrug die Dividende 0,30 Euro pro Aktie, nach 1,20 Euro im Jahr 2008. Auch zukünftig möchte das Unternehmen laut Website seine Aktionäre an der positiven Entwicklung teilhaben lassen. Geplant ist, rund 30 Prozent vom Nettoergebnis als Dividende auszubezahlen. Glaubt man diesen Werten, könnte die Dividende wieder bis auf über 0,40 Euro je Aktie ansteigen. Allerdings sollte dabei auch immer die Akquisitionspolitik beachtet werden. Zuletzt übernahm das Unternehmen ja die VDS Vosskühler GmbH. Dennoch besteht durchaus Spielraum die Anleger auch durch Dividenden vom Unternehmenserfolg partizipieren zulassen.

Fazit

Die starken Zahlen für 2010 bestätigen die bisherige Kursperformance. Innerhalb eines Jahres stieg die Aktie von rund 10,50 Euro auf über 18,00 Euro. Zwar ist man damit immer noch meilenweit von den einstigen dreistelligen Kursen zu Neuen Markt-Zeiten entfernt. Allerdings notiert die Aktie inzwischen auch wieder deutlich über dem Vorkrisenniveau. Von ihrem Tief bei rund 6,50 Euro hat sich der Titel also fast verdreifacht. Dennoch notiert die Aktie derzeit mit einem aktuellen KGV von 12,5 und damit keineswegs übertrieben teuer. Insofern ist davon auszugehen, dass der jüngste Aufwärtstrend weiter voran schreitet. Analysten sehen derzeit die Kursziele zwischen 21,00 Euro und 24,30 Euro. Die ausführlichen Studien findet man auf der Unternehmenswebsite. Kurse unter 18,00 Euro kann man von daher durchaus noch für Einstiege nutzen. Die letzten Tage ging es rasant nach oben, weshalb Gewinnmitnahmen dem Kurs ersteinmal etwas Luft verschaffen dürften. Enge Kauflimits und eine Stopp-Loss-Absicherung bei max. 15,00 Euro (KGV von ~10) könnten eine Investition durchaus lukrativ werden lassen.


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