D-A-CH Rundschau: Mubarak-Rücktritt sorgt für gute Laune, DAX mit neuem Jahreshoch, ATX leicht im Minus, SMI fester

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[ad#Google Adsense L-rechts]Der nun doch noch erfolgte Rückritt von Ägyptens Staatschef Mubarak sorgte im späten Handel für gute Laune. Die Zurückhaltung, die seit gestern die Märkte befiel, war mit einem Mal verflogen. Dabei geriet auch eine andere Meldung in den Hintergrund, die sonst eher den Markt belastet hätte. Bundesbank-Präsident Axel Weber wird zum 30. April bereits sein Amt niederlegen. Ein Nachfolger soll in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden. Negativ kam diese Meldung vor allem beim Euro an. In Sachen Geldpolitik dürfte nun eher ein lockerer Kurs eingeschlagen werden. Der Euro fiel auf 1,3518 Dollar bzw. 1,3192 CHF.

DAX erreicht Drei-Jahres-Hoch

Der deutsche Aktienmarkt konnte nach dem Mubarak-Rücktritt die Zurückhaltung zurücklassen und kräftig zulegen. Bei 7.390,48 Punkten wurde im DAX ein neues Drei-Jahres-Hoch markiert. Am Ende schloss der Leitindex bei 7.371,20 Punkten (+0,42 Prozent).

Als Belastungsfaktor erwiesen sich die schwachen Zahlen von ThyssenKrupp (-2,7 Prozent). Auf der anderen Seite standen die Automobilwerte. VW (+2,6 Prozent), BMW (+2,3 Prozent) und Daimler (+1,9 Prozent). Die Anleger reagierte damit noch einmal auf die zuletzt sehr gute Absatzentwicklung.

OMV belastet ATX

Der Wiener Aktienhandel kam dagegen nicht so gut ins Wochenende. Der ATX schloss bei 2.971,69 Punkten (-0,10 Prozent). Größter Verlierer war dabei der Ölkonzern OMV (-1,3 Prozent). Schuld waren negative Analystenkommentare. Daneben gaben auch Öster. Post (-1,3 Prozent) und bwin (-1,0 Prozent) nach.

Auf der Gewinnerseite fanden sich dagegen Strabag (+3,1 Prozent), RHI (+2,3 Prozent) und Wienerberger (+1,7 Prozent).

SMI legt deutlich zu

In Zürich erholte sich dagegen die Börse ebenso wie in Deutschland. Der SMI gewann am Ende 0,8 Prozent und schloss bei 6.665,22 Punkten. Größter Gewinner war der Luxustitel Richemont (+2,3 Prozent), gefolgt von Julius Baer (+2,1 Prozent) und Novartis (+1,3 Prozent). Das zweite Indexschwergewicht Roche konnte ebenfalls deutlich zulegen.

Am Ende des SMI standen lediglich Credit Suisse (-1,2 Prozent). Die Großbank litt nach den gestrigen Kursverlusten infolge schwacher Quartalszahlen erneut unter zahlreichen Verkaufsorders. Zudem reagierten auch einige Analysten mit negativen Kommentierungen.


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