D-A-CH Rundschau: Deutsche Börse lässt DAX ins Plus drehen, ATX gibt leicht nach, Credit Suisse belastet SMI

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die Nachrichtenlage hat sich auch am Donnerstag nicht nachhaltig verändert. Aus den USA kamen ebenfalls keine nennenswert starken Meldungen. Die Erstanträge ging zwar zurück, dennoch kam nicht so Recht gute Laune auf. In Europa dominiert weiterhin die Sorge um den Euro, nachdem Bundesbankchef Axel Weber noch immer nicht für Klarheit über seine Absichten gesorgt hat. Sollte er sich gegen die EZB und die Bundesbank entscheiden wird vielfach mit negativen Auswirkungen auf die Geldpolitik und das Vertrauen in die EZB gerechnet. Der Euro fiel in der Folge deutlich auf 1,3622 Dollar ab. Gegenüber dem Franken zeigte sich die Gemeinschaftswährung dagegen fester. Der Euro stieg auf 1,3179 CHF.

Deutsche Börse lässt DAX ins Plus drehen

Auch heute kamen seitens der Deutschen Börse die wichtigsten Meldungen für den deutschen Aktienmarkt. Trotz eines schwachen Handelsverlaufes drehten die Märkte am Abend ins Plus. Der DAX gewann 0,26 Prozent auf 7.340,28 Punkte. Größter Gewinner war die Aktie der Deutschen Börse, nachdem die Anleger nun endlich auf die mögliche Fusion mit der NYSE Euronext reagieren konnten. In der Folge gewann der Börsenbetreiber 4,6 Prozent.

Weitere Gewinner waren am Donnerstag Metro (+2,0 Prozent), FMC (+1,6 Prozent) und HeidelbergCement (+1,3 Prozent). Der Baustoffhersteller profitierte dabei von soliden Geschäftszahlen. Auf der Verliererseite standen Lufthansa (-2,5 Prozent), Deutsche Bank (-1,8 Prozent) und Commerzbank (-1,0 Prozent).

ATX schließt schwächer

In Wien zeigte sich der Aktienmarkt dagegen schwächer. Der ATX verlor 0,31 Prozent auf 2.974,58 Punkte. Größter Gewinner war der Öltitel OMV (+2,0 Prozent), gefolgt von Voestalpine (+1,5 Prozent). Beide Aktien stiegen ohne konkrete Nachrichten.

Flughafen Wien gaben nach Passagierzahlen 0,7 Prozent nach. Größter Verlierer waren Vienna Insurance (-2,5 Prozent), gefolgt von bwin (-2,5 Prozent). Daneben gaben auch Strabag (-2,4 Prozent) und Raiffeisen (-2,3 Prozent).

Credit Suisse belastet SMI

In Zürich ging es heute ebenfalls nach unten. Der SMI verlor 0,30 Prozent auf 6.612,06 Punkte. Größter Verlierer war dabei die Credit Suisse (-5,8 Prozent). Die Großbank meldete heute enttäuschende Quartalszahlen. Daneben mussten auch Richemont (-1,3 Prozent) und Zurich (-0,9 Prozent) schwächer tendieren. UBS gaben dagegen nur 0,7 Prozent nach.

Als Stütze erwies sich Nestlé (+1,2 Prozent). Der Nahrungsmitteltitel war in diesem Umfeld eine gefragte Alternative. Danebene konnten auch Julius Bär (+0,9 Prozent) und Transocean (+0,5 Prozent) freundlicher tendieren.


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