D-A-CH Rundschau: DAX geht die Puste aus, Fusionsgerüchte bei Deutsche Börse, ATX und SMI

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Die Aktienmärkte stocherten zur Wochenmitte im Höhennebel herum. Angesichts der jüngsten Jahreshochs auch kein Wunder. Höhenluft ist dünn und nicht immer von guten Wetter durchsetzt. Von Seiten der Konjunkturdaten kam zuletzt nichts spektakulär Neues. Von Interesse sind dann schon eher die jüngsten Unternehmensbilanzen. Besonders die positive Kommentierung der Analysten sorgte zuletzt immer wieder für Kurssprünge. An der Währungsfront gab es dann aber doch noch etwas spannendes zu berichten. Die Meldung, dass Axel Weber nun doch nicht EZB-Chef werden will und stattdessen wohl in die Privatwirtschaft wechselt, belastete die Stimmung am Währungsmarkt. Die Gemeinschaftswährung erholte sich aber dennoch auf derzeit 1,3688 Dollar bzw. 1,3166 CHF.

DAX geht die Puste aus, Fusionsgerüchte bei Deutsche Börse

In Frankfurt sorgte eine Meldung am Abend für besondere Schlagzeilen. Die Deutsche Börse befindet sich offenbar in Fusionsverhandlungen mit der NYSE Euronext. Ein Zusammengehen würde den größten Börsenbetreiber der Welt entstehen lassen. Kursreaktionen gab es aber keine, da beide Aktien vom Handel ausgesetzt sind. Der DAX schloss angesichts dieser Meldung am Ende bei 7.320,90 Punkten, leicht unter dem Vortagesschluss. Zwischenzeitlich hatte der DAX bei 7.350,78 Punkten ein neues Drei-Jahres-Hoch markiert.

Die größten Gewinne konnte heute die Metro-Aktie (+3,7 Prozent) verbuchen. Im Fokus stand hier eine Kaufempfehlung der Deutschen Bank. Daneben waren heute auch Linde (+2,0 Prozent), FMC (+1,4 Prozent) und ThyssenKrupp (+1,3 Prozent) gefragt. Am Ende des Index standen Henkel (-1,7 Prozent), Infineon (-1,6 Prozent) und adidas (-1,2 Prozent).

ATX steigt über 3.000 Punkte und schließt schwächer

In Österreich war der Stimmungsverlauf ähnlich. Der ATX sprang im Tagesverlauf auf 3.001,51 Punkte, ein neues Jahreshoch. Am Ende schloss der Index jedoch bei 2.983,82 Punkten (-0,23 Prozent). Größter Gewinner war zur Wochenmitte der Ölfeld-Dienstleister Schoeller-Bleckmann (+4,3 Prozent). „Schuld“ war ein Kommentar von Goldman Sachs, die ihr Rating von „Neutral“ auf „Buy“ erhöhten. Das Kursziel wurde von 73,50 Euro auf 82,50 Euro angehoben.

Weitere Gewinner waren am Mittwoch Vienna Insurance (+1,7 Prozent), Raiffeisen (+1,5 Prozent) und Semperit (+0,6 Prozent). Auch der Wiener Versicherungsriese profitierte von einer positiven Kommentierung. Die Erste Bank erhöhte ihr Kursziel von 44,50 auf 50,00 Euro. Am Ende des ATX standen Voestalpine (-3,0 Prozent), Wienerberger (-1,8 Prozent) und bwin (-1,3 Prozent).

SMI gibt leicht nach, Syngenta gefragt

In der Schweiz konnte die gute Stimmung ebenfalls nicht bis zum Abend gehalten werden. Der SMI verlor bis zum Abend 0,11 Prozent auf 6.631,64 Punkte. Größter Gewinner war Syngenta (+4,4 Prozent). Zuvor hatte der Saatgut- und Pflanzenschutzmittel-Hersteller überraschend gute Zahlen veröffentlicht.

Weitere Gewinner waren UBS (+1,5 Prozent), SGS und Adecco (jeweils +0,8 Prozent). Am Ende des SMI stande Julius Bär (-2,6 Prozent), Transocean (-1,4 Prozent) und Nestlé (-1,3 Prozent).


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