Before the Bell: DAX und US-Futures kommen nicht vom Fleck

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Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich am Donnerstag von der zurückhaltenden Seite. Im Fokus steht weiterhin die unklar Lage in Ägypten. Die neuerlichen Gewaltausbrüche sorgen für Unruhe, zumal auch in den Nachbarstaaten immer öfter Freiheitsbewegungen Zulauf erhalten. Die EZB-Sitzung brachte bislang keine neuen Erkenntnisse. Eventuell kann EZB-Präsident Trichet in der später folgenden Pressekonferenz neue Impulse bringen.

Zahlenflut in USA bremst

Die heutige Zahlenflut in den USA sorgt für Unsicherheit an den Märkten. Der Chemieriese Dow Chemical konnte einen satten Gewinnsprung erzielen und so überzeugenden Zahlen liefern. Die Aktien sind vorbörslich gefragt. Stattdessen rutscht der Pharmakonzern Merck & Co. in die roten Zahlen und sorgt so für die schlechten Nachrichten. Gestern Abend hatte bereits Visa ein Umsatz- und Gewinnplus vermeldet, ohne aber nachhaltig überzeugen zu können. Nach Börsenschluss folgen u.a. die Zahlen vom Dolby Labs, JDS Uniphase, PerkinElmer.

US-Futures etwas schwächer

Die Wall Street könnte heute erneut nicht vom Fleck kommen. In Sachen Konjunkturdaten stehen zunächst die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sowie die Daten zur Produktivität im vierten Quartal auf der Agenda. Nach Börsenöffnung folgen dann der ISM-Index nicht-verarbeitendes Gewerbe (Januar) sowie der Auftragseingang Industrie (Dezember). Die US-Futures notieren derzeit kaum verändert. Der S&P 500 verliert 0,3 Prozent und der NASDAQ 0,4 Prozent. Der DAX in Frankfurt gibt 0,1 Prozent auf 7.174 Punkte ab.