D-A-CH Rundschau: DAX kann Jahreshoch nicht halten, ATX und SMI kaum verändert

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Die Aktienmärkte standen zur Wochenmitte unter dem Einfluss der schwachen ADP-Arbeitsmarktdaten aus den USA und den schlechten Nachrichten aus Ägypten. Die Lage wird immer gewalttätiger und der Freiheitswille führt auch in immer mehr Nachbarstaaten zu Veränderungen. Der Ölpreis kann in diesem Umfeld weiter über der 100-Dollar-Marke notieren. Der Euro wiederum zeigte sich mit zuletzt 1,3774 Dollar etwas schwächer. Gegenüber dem Franken kann der Euro jedoch mit 1,2994 CHF etwas zulegen.

DAX kann Jahreshoch nicht halten

Der deutsche Aktienmarkt konnte sich zur Wochenmitte zunächst erneut gut gelaunt präsentieren. Der DAX stieg dabei bis auf 7.222,13 Punkte, ein neues Jahreshoch. Dieses Niveau konnte aber nicht gehalten werden und der DAX fiel bis Handelsende auf 7.183,67 Punkte, nur wenig unter dem Vortagesschluß. Größter Gewinner war K+S (+2,9 Prozent), gefolgt von Münchener Rück (+2,0 Prozent) und Fresenius (+2,0 Prozent). Während bei K+S keine konkreten Nachrichten zu verzeichnen waren, sorgte beim führenden Rückversicherer ein charttechnischer Ausbruch für gute Laune. Die Marke von 117 Euro war seit längerer Zeit genau beobachtet worden.

Am Ende des DAX stand die MAN-Aktie (-3,6 Prozent). Auslöser ist die <a href="http://www.handelsblatt.com/unternehmen/industrie/uebernahme-vw-tochter-scania-kann-man-noch-nicht-schlucken;2745022″ target=“_blank“>Meldung, dass die VW-Tochter Scania MAN nun doch noch nicht schlucken kann. In der Folge mussten auch VW-Aktien 2,0 Prozent nachgeben. Daneben gaben auch HeidelbergCement (-2,3 Prozent) deutlich nach.

ATX gibt leicht nach

In Wien war dagegen nicht ganz so schlechte Stimmung zu sehen. Der ATX verlor bis zum Abend 0,15 Prozent auf 2.938,67 Punkte. Größter Gewinner war dabei Wienerberger (+2,2 Prozent) gefolgt von Semperit (+1,6 Prozent) und der Post (+1,2 Prozent).

Am Ende des österrreichischen Leitindex standen die Aktien von Andritz (-2,4 Prozent), Intercell (-2,2 Prozent) und bwin (-1,8 Prozent).

SMI kaum verändert, Roche im Fokus

In der Schweiz war ebenfalls kein so schlechte Stimmung auszumachen. Der SMI schloss am Ende bei 6.553,67 Punkten (-0,02 Prozent). Größter Gewinner war Lonza (+2,7 Prozent). Schuld war eine Höherstufung der Aktie durch die UBS. Diese hatte ihre Einschätzung von „Neutral“ auf „Buy“ erhöht und das Kursziel mit 87 CHF erneuert. Daneben konnten auch Julius Bär (+1,2 Prozent) und Zurich Financial (+1,0 Prozent) deutlich zulegen.

Die Verliererliste wurde von Swiss Re (-2,1 Prozent), ABB (-1,5 Prozent) und Swatch (-0,7 Prozent) angeführt. Roche (-0,4 Prozent) standen aufgrund der Zahlenvorlage heute lange Zeit unter Beschuss und konnten ihre Abschläge reduzieren.