Und wieder einer weniger… Medienkrise setzt sich fort

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Die Medienkrise setzt sich immer drastischer fort. Nachdem zuletzt der Branchenriese Gruner + Jahr mit der redaktionellen Zusammenlegung der Titel „Impulse“, „Capital“, „Börse Online“ und „Financial Times Deutschland“ für Aufregung gesorgt hat, setzte am Freitag der Wettbewerber Bauer Media Group ein weiteres Zeichen. Das Verlagshaus gab bekannt, dass es das Geschäftsfeld Wirtschaftsmagazine aufgegeben wird.

In einer Pressemitteilung heißt es dazu:

Die Bauer Media Group wird sich aus dem Geschäftsfeld der Wirtschaftsmagazine zurückziehen. Das Wirtschaftsmagazin GELDidee wird mit der Heftfolge 04/09 (ET: 11. März) eingestellt. Die Rechte an dem Anlegermagazin Wertpapier werden mit der Heftfolge 06/09 (ET: 19. März) an die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz e.V. zurückgegeben.
Von den Maßnahmen sind insgesamt 15 Mitarbeiter betroffen.
Aufgrund des außerordentlich schwierigen Marktumfeldes und der schwachen Finanzmärkte konnten die wirtschaftlichen Ziele nicht mehr erreicht werden.

Mit dem „Wertpapier“ verabschiedet sich die meines Wissens älteste Börsenzeitschrift in Deutschland aus den Regalen. Man darf gespannt sein, ob und wie diese Lücke geschlossen wird. Für findige Onliner ist das sicher eine Chance?!

Von den oben genannten Sparmaßnahmen bei Gruner + Jahr ist derzeit wohl noch wenig positives zu vermelden, zumindest laut DWDL. Von daher wird man vielleicht auch aus diesem Verlag noch die ein oder andere Maßnahme hören. Am Freitag kam übrigens die letzte Ausgabe von „Capital“ aus Köln


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