Heard in New York: Philly-Fed-Index sorgt für gute Laune, US-Indizes im Plus, Oracle schlägt Erwartungen

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Die Wall Street stand am Donnerstag ganz im Zeichen der Konjunkturdaten. Höhepunkt war dabei der Philly-Fed-Index. Dieser hat sich im Dezember unerwartet stark auf 24,3 Punkte verbessert. Im November hatte der Index noch bei 22,5 Punkten notiert. Daneben gab es auch vom US-Arbeitsmarkt positive Daten. Die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe verringerte sich in der letzten Woche um 3.000 auf 420.000. Die Wohnbaubeginne und die Baugenehmigungen konnten indes nicht überzeugen. Am Abend sorgte dann die Einigung beim EU-Gipfel für weitere Bewegung. Der Dow Jones gewann am Ende 0,4 Prozent auf 11.499 Punkte. Der S&P 500 legte daneben 0,6 Prozent und der NASDAQ Composite sogar 0,8 Prozent zu.

FedEx meldet enttäuschende Zahlen

Der Logistikriese FedEx meldete enttäuschende Zahlen für das zweite Geschäftsquartal. Der Umsatz stieg zwar um 12 Prozent auf 9,63 Mrd. Dollar, verfehlte damit aber ebenso die Erwartungen wie der Gewinn. Dieser fiel um 18 Prozent auf 283 Mio. Dollar bzw. 89 Cents. Das bereinigte EPS wurde mit 1,16 Dollar angegeben. Für das laufende dritte Quartal erwartet FedEx nun ein bereinigtes EPS von 0,78 bis 1,04 Dollar. Für das Gesamtjahr erhöhte FedEx die Erwartungen auf 4,59 bis 4,95 Dollar. Damit liegt FedEx weiterhin deutlich unter den bisherigen Markterwartungen. Dennoch wurden die Zahlen am Markt positiv aufgenommen. Die FedEx-Aktie schloss heute bei 94,22 Dollar (+2,0 Prozent).

Rite Aid senkt Ausblick

Der US-Apothekenkonzern hat nach einem schwachen dritten Quartal den Ausblick für Gesamtjahr gesenkt. In letzten drei Monate hatte Rite Aid den Verlust auf 79,1 Mio. Dollar bzw. 9 Cents je Aktie reduziert. Der Umsatz war aber ebenfalls leicht auf 6,2 Mrd. Dollar zurückgegangen. In der Folge erwartet das Unternehmen nun ein Gesamtjahresverlust von 60 bis 74 Cents je Aktie. Die Same-Store Sales sollen um 1,5 Prozent sinken. Damit liegt man klar jenseits der Analysenerwartungen. Die Aktie von Rite Aid schloss heute bei 0,92 Dollar (+0,9 Prozent).

General Mills verfehlt knapp Erwartungen

Steigende Gewinne meldete heute der Nahrungsmittelkonzern General Mills. So stieg der Gewinn um 9 Prozent auf 614 Mio. Dollar bzw. 92 Cents je Aktie. Das bereinigte EPS wurde mit 76 Cents angegeben. Der Umsatz dagegen stagnierte bei 4,1 Mrd. Dollar. Damit lagen die Zahlen leicht unterhalb der Erwartungen. Der EPS-Ausblick von 2,46 bis 2,48 Dollar im Gesamtjahr wurde erneut bekräftigt. Die Aktie von General Mills hat heute bei 36,59 Dollar (+0,6 Prozent) geschlossen.

Oracle schlägt Erwartungen

Gute Nachrichten kamen am Abend vom Softwarekonzern Oracle. Mit einem Umsatzanstieg um 47 Prozent auf 8,58 Mrd. Dollar, einem Nettogewinn von 1,87 Mrd. Dollar bzw. 37 Cents je Aktie und einem bereinigten EPS von 51 Cents lag man klar über den Erwartungen. Oracle wächst also weiter und kann dennoch die Gewinne weiter ausbauen. Ein starkes Zukunftssignal. Die Oracle-Aktie hat heute bei 30,27 Dollar (-0,27 Prozent) geschlossen. Nachbörslich geht es 3,9 Prozent nach oben.


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