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D-A-CH Rundschau: DAX schließt über 7.000 Punkten, ATX und SMI kaum verändert

Die europäischen Aktienmärkten konnten angesichts der Unklarheiten im Vorfeld des EU-Gipfels nicht so Recht vom Fleck kommen. Noch immer ist unklar wie die Euro-Staaten der Euro-Krise begegnen wollen. Euro-Anleihen werden immer noch von vielen bevorzugt. Zudem hat die EZB erklärt, dass sie ihr Eigenkapital verdoppeln will. Der Euro hielt sich angesichts dieser Meldungen nicht auf dem Vortagesniveau und fiel auf 1,3216 Dollar bzw. 1,2777 CHF. Positive Impulse am Aktienmarkt kamen im Handelsverlauf durch den deutlich gestiegenen Philly-Fed-Index.

DAX schließt über 7.000 Punkten

Der deutsche Aktienmarkt präsentierte sich am Donnerstag erneut zurückhaltend, konnte gegen Handelsende aber ins Plus drehen. Der DAX schloss bei 7.024,40 Punkten (+0,11 Prozent). Größter Gewinner war die Aktie der Deutschen Börse (+2,7 Prozent). Hier wirkten sich positive Analystenkommentare stützend aus. Daneben legten Metro und HeidelbergCement 1,4 Prozent zu.

Deutlich schwächer zeigte sich VW (-2,3 Prozent). Hier wirkte der gestern bekannt gegebene Massenrückruf in den USA von 377.000 Fahrzeugen belastend. Daneben gaben auch Commerzbank-Titel deutliche 1,7 Prozent nach.

ATX: Intercell erholt sich wieder

Auch in Wien konnten die Aktienmärkte nicht so recht vom Fleck kommen. Der ATX schloss bei 2.813,65 (-0,08 Prozent). Größter Gewinner war dabei Intercell (+5,2 Prozent). Der Impfspezialist konnte sich nach den Verlusten der letzten Tagen wieder merklich erholen. Allerdings notiert die Aktie noch immer rund 40 Prozent unter dem Vorwochenwert.

Kräftige Zugewinne verzeichnete auch der Leuchtenspezialist Zumtobel (+4,4 Prozent). Hier wirkte sich ein Analystenkommentar positiv aus. Die UniCredit verbesserte das Rating von „Hold“ auf „Buy“ und erhöhte das Kursziel von 14,50 Euro auf 22,00 Euro. Am Ende des ATX stand erneut bwin mit Abschlägen von 4,5 Prozent.

Novartis hält SMI im Plus

Auch in Zürich hielt die Zurückhaltung an. Der SMI gewann 0,09 Prozent auf 6.566,17 Punkte. Größter Gewinner war erneut Novartis (+1,0 Prozent). Bereits gestern hatte der Pharmatitel nach der Vollübernahme von Alcon kräftig zugelegt. Dagegen musste Roche im Zuge von schlechten Nachrichten zum Medikament Avastin 0,9 Prozent nachgeben.

Am Ende des SMI standen Transocean (-3,4 Prozent). Hier wirkt sich die Klage der USA aufgrund der Ölkatatrophe im Golf von Mexico belastend aus. Daneben gab auch Syngenta 1,2 Prozent nach.