News Ticker

Before the Bell: Ruhiger Handel, DAX und US-Futures kaum verändert, FedEx enttäuscht

Der deutsche Aktienmarkt kann sich erneut nur wenig vom Fleck bewegen. Die Euro-Krise beherrscht weiter das Geschehen. Zudem scheinen sich viele Anleger bereits in die Weihnachtspause verabschiedet zu haben. Der EU-Gipfel wird dabei mit Spannung erwartet. Die Frage ob Euro-Anleihen kommen oder nicht wird auch hierzulande hießdiskutiert. Zwar wurde diese Möglichkeit bislang abgelehnt, aber in an deren EU-Staaten wird auf diese Lösung gesetzt. Unterdessen konnte Spanien seine letzte Anleihenemission erfolgreich durchführen. Der Euro kommt indes kaum vom Fleck und notiert bei 1,3244 Dollar bzw. 1,2848 CHF.

FedEx meldet enttäuschende Zahlen

Der Logistikriese FedEx meldete enttäuschende Zahlen für das zweite Geschäftsquartal. Der Umsatz stieg zwar um 12 Prozent auf 9,63 Mrd. Dollar, verfehlte damit aber ebenso die Erwartungen wie der Gewinn. Dieser fiel um 18 Prozent auf 283 Mio. Dollar bzw. 89 Cents. Das bereinigte EPS wurde mit 1,16 Dollar angegeben. Für das laufende dritte Quartal erwartet FedEx nun ein bereinigtes EPS von 0,78 bis 1,04 Dollar. Für das Gesamtjahr liegen die Erwartungen bei 4,59 bis 4,95 Dollar. Damit liegt FedEx weiterhin deutlich unter den bisherigen Erwartungen. Die FedEx-Aktie hatte gestern bei 92,39 Dollar (-1,0 Prozent) geschlossen. Aktuell geht es 2,3 Prozent nach unten.

Rite Aid senkt Ausblick

Der US-Apothekenkonzern hat nach einem schwachen dritten Quartal den Ausblick für Gesamtjahr gesenkt. In letzten drei Monate hatte Rite Aid den Verlust auf 79,1 Mio. Dollar bzw. 9 Cents je Aktie reduziert. Der Umsatz war aber ebenfalls leicht auf 6,2 Mrd. Dollar zurückgegangen. In der Folge erwartet das Unternehmen nun ein Gesamtjahresverlust von 60 bis 74 Cents je Aktie. Die Same-Store Sales sollen um 1,5 Prozent sinken. Damit liegt man klar jenseits der Analysenerwartungen. Die Aktie von Rite Aid hatte gestern bei 0,91 Dollar (-0,5 Prozent) geschlossen. Aktuell geht es vor Börsenbeginn 1,3 Prozent nach unten.

General Mills verfehlt knapp Erwartungen

Steigende Gewinne meldete heute der Nahrungsmittelkonzern General Mills. So stieg der Gewinn um 9 Prozent auf 614 Mio. Dollar bzw. 92 Cents je Aktie. Das bereinigte EPS wurde mit 76 Cents angegeben. Der Umsatz dagegen stagnierte bei 4,1 Mrd. Dollar. Damit lagen die Zahlen leicht unterhalb der Erwartungen. Der EPS-Ausblick von 2,46 bis 2,48 Dollar im Gesamtjahr wurde erneut bekräftigt. Die Aktie von General Mills hatte gestern bei 36,38 Dollar (-0,2 Prozent) geschlossen. Vorbörslich geht es 1 Prozent nach oben.

US-Futures legen leicht zu

An der Wall Street stehen auch heute noch einmal einige Konjunkturdaten auf der Agenda. Nachdem gestern der Empire State Manufacturing Index für gute Laune gesorgt hat, wird richtet sich heute der Blick auf den Philly-Fed-Index (Dezember). Zuvor werden bereits die Wohnbaugenehmigungen und die Wohnbaubeginne (November) veröffentlicht. In Sachen Quartalszahlen kommt zudem wieder etwas Bewegung in die Märkte. Nach Börsenschluss werden Zahlen von Accenture, Applied Signal, Oracle, Research In Motion und Take-Two erwartet. Die US-Futures legen derzeit leicht zu. Der S&P 500 gewinnt 0,1 Prozent und der NASDAQ 0,2 Prozent. In Frankfurt gibt der DAX 0,1 Prozent auf 7.011 Punkte zu.


3 Kommentare zu Before the Bell: Ruhiger Handel, DAX und US-Futures kaum verändert, FedEx enttäuscht

  1. Wie kann das nur gehen? Die Bundesbank muss jetzt eine Milliarde an die EZB überweisen, weil die EZB ihr Grundkapital erhöht. Und das beste dabei ist, die Staaten müssen gar nicht zustimmen. Wo ist hier die Kontrolle durch die Parlamente? Wenn die EZB nicht laufend den Pleitestaaten Kredite geben würde, wäre das gar nicht nötig. Jetzt ist auch die EZB pleite und braucht Geld und wir überweisen das so locker. Dafür ist Geld da. Was ist das für eine Welt?

  2. Es ist ja nur noch papiernes Spielgeld…in diesen Dimensionen sehe ich das nicht mehr als „Geld“ im klassischen Sinne. Es sind einfach nur noch elektronisch erzeugte Nullen…

  3. Christoph Scherbaum // 16. Dezember 2010 um 19:51 //

    Naja, ganz so ist das nicht. Aber wir haben halt als Deutschland diversen EU-Verträgen zugestimmt. Zum Trost: Die Fed ist schlimmer, da hat die Politik noch weniger zu sagen…

Kommentare sind deaktiviert.