Mal wieder was ganz anderes: Es ist ja bald Weihnachten – auch in Österreich…

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Heute an dieser Stelle mal etwas über Christbäume, den damit verbundenen Nationalstolz und das Christkind, welche (mal) wieder zu spät kommt und Omas und Geldtransportern. Aber alles der Reihe nach…

Also. Fakt ist: Bald ist Weihnachten. Und während sich letzte Woche in  Cancún die Welt über den Klimaschutz beraten hat, kann laut dem österreichischen Landwirtschafts- und Umweltminister Niki Berlakovich jeder Einzelne bereits mit dem Kauf des richtigen Weihnachtsbaumes seinen Beitrag zum Umweltschutz leisten. "Durch die kurzen Transportwege spart man unnötige CO2-Emissionen. Darüber hinaus kann man mit dem Kauf eines Baumes eines österreichischen Züchters auch zur Erhaltung des ländlichen Raums beitragen", so der liebe Minister weiter zu seinen Landsmännern. Und wir “Daitdsche”?

Interessant: Von den 2,45 Mio. Christbäumen in den österreichischen Wohnzimmern kommen 2,2 Mio. aus Österreich. Eine der beliebtesten Arten, die Nordmannstanne, kommt jedoch ursprünglich aus dem Kaukasus. Sie muss entweder in intensiv bewirtschafteten Christbaumkulturen produziert oder aus Dänemark importiert werden. Aber es kommt noch besser. In Österreich kommt nun auch beim Christbaum der K&K-Nationalstolz durch: Die "die umweltberatung" rät zu heimischen Christbaumarten wie der gemeinen Fichte, auch Rotfichte genannt, oder zur Weißtanne. Der Transport eines Weihnachtsbaumes kann hohe Emissionen verursachen. Ein Baum aus Nordeuropa legt mehr als 1.000 Kilometer zurück. Ein heimischer Christbaum bringt es hingegen vom Feld bis zum Verkaufsplatz auf durchschnittlich nur 40 Kilometer Transportweg.

Der Kauf eines Baumes aus der Heimat schützt nicht nur das Klima, sondern hilft somit auch der Landwirtschaft und schafft zahlreiche Arbeitsplätze für die Region. Die Herkunft lässt sich anhand der Christbaumschleife mit Name und Adresse des Produzenten erkennen. Die österreichischen Christbaumbauern listen unter http://weihnachtsbaum.at Höfe und Verkaufsstellen aus ganz Österreich auf. – Wow, echt der Hammer. Aber es geht noch weiter: Einen weiteren Beitrag für die Umwelt leistet der Anbau von Bio-Christbäumen. Diese werden nach der EU-Verordnung des biologischen Landbaus angebaut. Diese verbietet den Einsatz von chemischen Pestiziden und Düngemittel. Bio-Christbaum-Betriebe werden jährlich von einem EU-zertifizierten Kontrollorgan unangemeldet kontrolliert. Eine einheitliche Kennzeichnung für Bio-Weihnachtsbäume gibt es im Handel noch nicht, kann ich der Mitteilung in meinem Mail-Postfach entnehmen.

Und weiter: Ebenfalls ist die Verwendung biologischer Jungpflanzen Pflicht. Damit die kleinen Bäume durch zu hohe Gräser nicht um Licht und Wasser kämpfen müssen, greifen die Bauern zu natürlichen Hilfsmitteln. "Bei Bio-Christbäumen werden die Gräser zwischen den Reihen nicht mit chemischen Mitteln beseitigt, sondern sie werden gemäht oder Shropshire Schafe werden als natürliche Unkrautvernichter eingesetzt", erklärt Tangl. Oft sind Bio-Christbäume bei Betrieben erhältlich, die auch andere Bio-Produkte wie Lebensmittel herstellen.

Und bei uns in Deutschland gibt es ebenfalls den Rat zum “Bio-Baum”: Allen, die in Deutschland Weihnachten unter einem unbelasteten und ökologischen Baum verbringen möchten, rät WWF Deutschland http://wwf.de , zu FSC-zertifizierten Weihnachtsbäumen zu greifen. Das internationale Forest Stewardship Council-Zertifizierungsverfahren für Waldwirtschaft garantiert, dass Holz- und Papierprodukte aus umwelt- und sozialverträglichen Wäldern stammen. Deutsche Verkaufsstellen mit FSC-zertifizierten Christbäumen finden Verbraucher unter http://fsc-deutschland.de/db

An dieser Stelle muss ich dann ernsthaft fragen, ob nicht so ein blöder Plastikbaum “made in China” langfristig das beste Investment ist. Der wurde einmal unter bescheidenen Umweltaspekten produziert, hält aber ewig, es sei denn dessen Karton wird beim nächsten Umzug unter den Bücher-Kartons platt gemacht. So was hält natürlich kein “Baum” aus. Ich muss das schließlich bei meinem Nachname wissen 🙂

Aber wenden wir uns einem anderen wichtigen Weihnachts-Thema zu. Dem Christkind. Das kommt mal wieder zu spät. Sagt Research Now, ein internationales Marktforschungsinstitut, das von Western Union beauftragt wurde. Denn: Diejenigen, die Weihnachtsgeschenke per Post verschicken, könnten ihre Liebsten dieses Jahr enttäuschen. Research Now, führte eine Umfrage in Deutschland, Frankreich, Großbritannien & Nordirland, Italien und Spanien durch und befragte allein in Deutschland 1.000 Personen. Den Ergebnissen zufolge hat jeder dritte Deutsche bereits Geschenke verschickt, die entweder zu spät ankamen oder in der Post verloren gingen, vor allem, wenn die Päckchen ins Ausland verschickt wurden.

Wow, für was für Umfragen die Unternehmen und deren PR-Abteilungen am Ende des Jahres noch ein Budget zur Verfügung haben – unglaublich! Aber weiter im Text…

Päckchen ins Ausland zu senden ist besonders Besorgnis erregend: Wenn sie Geschenke ins Ausland schicken, machen sich 31% der Deutschen Sorgen, dass das Päckchen ihre Liebsten nie erreicht oder dass das Geschenk erst nach den Feiertagen ankommen wird. Deutschland liegt hierbei im Mittel der befragten Länder. Allerdings sind die spanischen Befragten mit 44% noch besorgter.

Kein Wunder, die Spanier brauchen Geld 🙂

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Aber hey, kein Problem, der Retter naht. In Form von Western Union Deutschland. Die Jungs sind quasi unsere modernen Ninja-Turtles. "Diese aktuelle Umfrage erklärt, warum wir jedes Jahr um Weihnachten einen Anstieg bei unseren Geldtransfer-Services verzeichnen. Geldversand ist eine stressfreie Möglichkeit, um einem nahestehenden Menschen ein Geldgeschenk zu machen."

Und jetzt bitte genau lesen und es gleich der Oma sagen, damit das Weihnachtsgeld für die Enkel auch sicher ankommt: "Da bei vielen Leuten Geld ganz oben auf dem Wunschzettel steht, wollen wir das Bewusstsein für die Vorzüge des Geldversands schärfen. Es ist eine schnelle und zuverlässige Art, um Geld an die Liebsten zu verschenken, sowohl innerhalb Deutschlands als auch ins Ausland. Außerdem schont es einfach die Nerven", sagt der Deutschland-Geschäftsführer von Western Union.

Ich stelle mir das gerade bildhaft vor, wie jeden Tag vor den tausenden Seniorenheimen in Deutschland die Geldtransporter vorfahren, die schweren Jungs mit der 9mm austeigen und dann von einer Oma im Pelz einen Umschlag erhalten und mit den Worten im schwäbischen “aber lasset Se des bloß net verloregange..!” wieder in den Geldtransporter einsteigen und ab geht es zum nächsten Heim. Aber vorher noch bitte einen Bio-Baum kaufen 🙂

In diesem Sinne, nicht unterkriegen lassen, Spaß muss sein….


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