Mal wieder was ganz anderes: Es ist ja bald Weihnachten…

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Ups, dachte ich mir heute morgen um Acht in der Redaktion – Du solltest nun in den nächsten Tagen ein “paar Dinge”noch einkaufen. So nen Weihnachtsbaum, Geschenke, den passenden Wein für den Heilig`Abend und dergleichen. Gut dass man das alles online erledigen kann, dachte ich mir. Und in der Tat, bis 9.00Uhr hatte ich mit der Kreditkarte so alle Shops von Amazon bis Otto unsicher gemacht.

Und ich bin da nicht der einzige. Die Versand- und Online-Händler verzeichnen bislang ein erfolgreiches Weihnachtsgeschäft. Diese Zwischenbilanz hat der Bundesverband des Deutschen Versandhandels (bvh) kurz vor dem vierten Advent gezogen. "Die Deutschen kaufen ihre Geschenke zunehmend im Internet ein", so der Stv. bvh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer, "der Weihnachtsmann kommt daher auch in diesem Jahr wieder online." In den letzten beiden Monaten des Jahres werden die deutschen Versender voraussichtlich 3,1 Mrd. Euro (Vorjahr: 2,7 Mrd. Euro) Warenumsatz im Internet erzielen. Gegenüber dem Vorjahr kann der Online-Handel zu Weihnachten damit rund 15 Prozent zulegen.

Ebenfalls eine interessante Zahl: Geht es zudem um Weihnachtsgeschenke für Kinder entscheidet sich die überwiegende Mehrheit der Deutschen nur selten für Sparbeiträge oder andere Geschenke mit Vorsorgecharakter. Nur rund 9 Prozent der Befragten treffen eine solche Wahl, obwohl 42 Prozent ein Geschenk mit wachsendem Wert grundsätzlich für gut und sinnvoll halten. Das ergab eine Umfrage der GfK im Auftrag der Zurich Versicherung. Besonders häufig finden sich unter dem Christbaum dagegen Spiele und Spielzeug – 44 Prozent wollen ein solches Geschenk machen. Ebenfalls beliebte Geschenkartikel für Kinder, Enkel und Patenkinder sind Unterhaltungselektronik (24 Prozent), Bücher (32 Prozent) und Bekleidung (38 Prozent).

Die Frage wie viel Geld pro Kind für Weihnachtsgeschenke ausgegeben wird, beantworteten die Befragten sehr unterschiedlich. Rund 36 Prozent planen einen Betrag zwischen 11 und 50 Euro auszugeben, ebenfalls etwa jeder Dritte zahlt 51 bis 100 Euro pro Kind. 17 Prozent kalkulieren mit 101 bis 200 Euro. Rund 5 Prozent wollen für ein Geschenk sogar über 200 Euro für den Sprössling ausgeben. Dabei sind längst nicht alle Schenkenden von ihrer Wahl überzeugt: etwa jeder Sechste (16 Prozent) findet das, was er selber verschenkt nicht unbedingt gut, hofft aber auf das Gefallen beim Beschenkten.

Und nun noch an dieser Stelle der ultimative TV-Tipp zu Weihnachten: Kermit, Miss Piggy und der Rest der verrückten Muppetgang haben am Freitag, 17. Dezember 2010, 20.15 Uhr, in ZDFneo in der klassischen Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens ihren großen Auftritt. Mit von der Partie in "Die Muppets Weihnachtsgeschichte" ist als einziger Darsteller aus Fleisch und Blut Oscar-Preisträger Michael Caine in der Rolle des Ebenizer Scrooge. Regie führte Brian Henson, Sohn von Muppets-Erfinder Jim Henson – wie wohl jeder weiß…


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