Heard in New York: Dow Jones kann über 11.400 Punkte klettern

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[ad#Google Adsense L-rechts]Die US-Börse konnte sich am Freitag mit Zugewinnen ins Wochenende verabschieden. Hauptauslöser hierfür waren die überraschend guten Daten zum Verbrauchervertrauen. Laut der Uni Michigan lag der Gesamtindex im Dezember bei 74,2 Punkten, nach 71,6 Punkten im November. Daneben wurden auch schwächere Daten zu Handelsbilanz veröffentlicht. Die Außenhandelspreise bereinigt um Agrargüter sind im Novemeber auf Monatssicht um 0,8 Prozent gestiegen. Am Abend folgte dann noch der US-Bundeshaushalt. Dieser wies im November ein Rekorddefizit von 150,4 Mrd. Dollar auf. Mit diesen Daten im Hintergrund legte der Dow Jones 0,35 Prozent auf 11.410 Punkte zu. Daneben gewannen der S&P 500 rund 0,6 Prozent und der NASDAQ Composite 0,8 Prozent.

GE und Honeywell erhöhen Dividende

Gute Nachrichten gab es heute für Dividendenfans. Die Gemischtwarenläden General Electric und Honeywell erhöhen ihre Dividenden. Bei GE steigt die Quartalsdividende um 17 Prozent auf 14 Cents je Aktie. In der Folge legte die GE-Aktie 3,4 Prozent auf 17,72 Dollar zu. Daneben wird die jährliche Dividende bei Honeywell um 10 Prozent auf 1,33 Dollar je Aktie angehoben. Hier gewann die Aktie 1,3 Prozent auf 51,98 Dollar an Wert.

National Semiconductor enttäuscht mit Ausblick

Gestern Abend meldete der Chip-Hersteller National Semiconductor an sich halbwegs erfreuliche Daten. So konnte der Gewinn unerwartet deutlich auf 83,5 Mio. Dollar bzw. 34 Cents je Aktie gesteigert werden. Der Umsatzanstieg von 344,6 Mio. Dollar auf 390,4 Mio. Dollar enttäuschte dagegen. Noch größer fiel die Enttäuschung beim Blick auf den Ausblick. Für das laufende dritte Geschäftsquartal erwartet National Semiconductor lediglich einen Umsatz von 344 bis 359 Mio. Dollar, was deutlich unter den Marktschätzungen liegt. In der Folge verlor die Aktie heute 7,8 Prozent auf 13,81 Dollar.

Borders Group schreibt weiter rote Zahlen

Ebenfalls negative Meldungen kamen vom Buchhändler Borders Group. Die Nummer zwei in den USA hat im dritten Geschäftsquartal den Verlust drastisch ausgeweitet. Dieser verdoppelte sich fast auf 74,4 Mio. Dollar bzw. 1,03 Dollar je Aktie. Der Umsatz sank um knapp 18 Prozent auf 471 Mio. Dollar. Daneben hat man wohl auch mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen. Daher habe man zahlreiche Maßnahmen zur Liquiditätsverbesserung ergriffen. Es wird spannend sein, wie sich der Konzern wieder auf gesunde Beine stellen wird, da der US-Buchmarkt seit langem unter Druck steht. Nicht nur durch Online-Händler, sondern vermehrt auch durch E-Books. Die Aktie der Borders Group schloss heute bei 1,20 Dollar (-12,4 Prozent).


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