D-A-CH Rundschau: DAX kann 7.000er Marke halten, ATX und SMI leichter

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[ad#Google Adsense L-rechts]Die europäischen Aktienmärkte konnten sich auch zum Wochenausklang nicht so recht von der Stelle bewegen. Noch immer belastet die Euro-Krise die Stimmung. Die Debatte um gemeinsame Euro-Anleihen wird dabei weiter sehr intensiv geführt, wenn auch Deutschland und Frankreich bislang klar dagegen sind. Von Seiten der Konjunkturdaten kamen ebenfalls keine Impulse. Nicht einmal das überraschend aufgehellte US-Verbrauchervertrauen der Uni Michigan konnte für gute Laune sorgen. Der Euro kam ebenfalls nicht so Recht vom Fleck. Die Gemeinschaftswährung fiel leicht auf 1,3228 Dollar bzw. 1,2979 CHF.

DAX kann 7.000er Marke halten

Der DAX kämpfte sich bereits am Morgen über die 7.000er Marke und hielt sich bis zum Abend an dieser Marke fest. Zum Handelsende schloss der Leitindex bei 7.006,17 Punkte (+0,60 Prozent). Automobiltitel konnten dabei den DAX anführen. VW und BMW legten 3,9 Prozent und Daimler 3,0 Prozent zu.

Am Ende des DAX standen Beiersdorf. Auslöser für den Kursrutsch war die Senkung der Prognose. Zudem wurde der Finanzchef ersetzt. Die Aktien verloren 5,2 Prozent auf 43,97 Euro. Ebenfalls deutlich schwächer tendierten HeidelbergCement, nachdem es hier kartellrechtliche Ermittlungen gibt. Die Aktie gab 1,7 Prozent auf 45,91 Euro nach.

ATX gibt leicht nach, Zumtobel gesucht

Auch in Österreich war die Zurückhaltung zu spüren. Der ATX schloss nach dem gestrigen Jahreshoch bei 2.829,99 Punkten (-0,24 Prozent). Zumtobel-Papiere legten an der Spitze des ATX 1,9 Prozent auf 18,64 Euro zu. Der Leuchtenkonzern wurde von der Raiffeisen Centrobank auf „Buy“ heraufgestuft und das Kursziel auf 22,00 Euro erhöht.

Am Ende des ATX gaben erneut bwin 1,5 Prozent und Voestalpine 2,1 Prozent nach. Bei bwin kamen Berichte auf, wonach die Aktie möglicherweise aus dem ATX fallen könnte.

SMI leicht im Minus

Auch die Schweizer Börse gab leicht nach. Der SMI verlor 0,28 Prozent auf 6.519,14 Punkte. An der Indexspitze stand der Uhrenhersteller Swatch mit Zugewinnen von 1,7 Prozent. Damit erholt sich der Titel von seinen Vortagesverlusten. Auch Richemont konnten heute wieder 0,5 Prozent zulegen.

Am Ende des SMI standen Aktien des Personaldienstleisters Adecco (-1,4 Prozent). Nach den deutlichen Zugewinnen zuletzt sorgten Gewinnmitnahmen für schwächere Kurse. Daneben zeigten sich auch die Indexschwergewichte Credit Suisse, Novartis und Roche deutlich schwächer.


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