Heard in New York: Wall Street schließt nach starkem Auftakt kaum verändert

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An der Wall Street sorgte der Steuerkompromiss zwischen Demokraten und Republikanern zunächst für Kauflaune unter den Anlegern. Von der Verlängerung der Steuererleichterungen für US-Bürger um zwei Jahre erhoffen sich viele auch positive Auswirkungen für den Arbeitsmarkt. Was Wirtschaftsdaten angeht, war es ein ruhiger Tag. Am Abend standen lediglich die Verbraucherkredite zur Veröffentlichung. Diese stiegen im Oktober um 1,7 Prozent bzw. 3,4 Mrd. Dollar auf 2,4 Bio. Dollar an. Der stärkste Anstieg seit Juli 2008.

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Den Aktienkursen half dies nicht – im Gegenteil. Die US-Indizes gaben ihre Gewinne bis zur Schlussglocke komplett wieder ab. Der Dow Jones schloss knapp unter dem Vortagesschluss bei 11.359 Punkten. Dagegen brachten der S&P 500 und der Nasdaq Composite wenigstens ein kleines Plus von rund 0,1 Prozent ins Ziel.

US-Regierung steigt bei der Citigroup aus

Die Aktie der Citigroup konnte ihre Gewinne bis zum Handelsende verteidigen und schloss mit einem Plus von über 3 Prozent. Die US-Regierung will sich von ihren verbleibenden Anteilen an der Großbank trennen. Bis dato hat das US-Finanzministerium bereits 5,3 von insgesamt 7,7 Mrd. Citigroup-Aktien verkauft. Nun sollen auch die restlichen 2,4 Mrd. Anteilscheine veräußert werden. Damit stößt die US-Regierung ihre verbliebene Beteiligung von knapp 7 Prozent ab.

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AGL Resources übernimmt Nicor

Auch heute gibt es mal wieder eine Übernahme zu vermelden. Das Erdgasunternehmen Nicor wird vom Konkurrenten AGL Resources übernommen. Nicor hat dem Übernahmeangebot von bereits zugestimmt. Demnach zahlt AGL für jede Nicor-Aktie 21,20 Dollar in bar plus 0,8382 AGL-Aktien. Damit wird Nicor mit rund 2,4 Mrd. Dollar bewertet. Durch den Deal verdoppelt AGL, das aktuell nur eine Marktkapitalisierung von rund 2,7 Mrd. Dollar hat, seinen Wert fast. Durch den Zusammenschluss entsteht ein Unternehmen mit rund 4,5 Mio. Kunden. Die Aktie von Nicor gewann mehr als 4 Prozent, Papiere von AGL Resources verloren dagegen fast 6 Prozent.

Autozone wächst weiter

Starke Geschäftszahlen legte Autozone vor. Der Autoteile-Händler steigerte den Umsatz im ersten Quartal um knapp 13 Prozent auf 1,79 Mrd. Dollar. Der Nettogewinn verbesserte sich um 20 Prozent auf 172,1 Mio. Dollar bzw. 3,77 Dollar je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld einen Gewinn von 3,40 Dollar je Aktie und einen Umsatz von 1,71 Mrd. Dollar prognostiziert. Die Aktie von Autozone markierte zum Handelsauftakt bei gut 271 Dollar noch ein neues Allzeithoch, fiel im weiteren Handelsverlauf aber zurück und schloss mit einem Minus von 0,7 Prozent bei gut 260 Dollar. Seit Jahresbeginn liegt die Aktie rund 65 Prozent im Plus.


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