Heard in New York: Wall Street beendet Brückentag schwächer, Euro-Krise belastet auch den Handel in New York

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Nachdem die US-Börsen am Donnerstag wegen „Thanksgiving“ geschlossen waren, wurde an der Wall Street am Freitag nur verkürzt gehandelt. Ein Großteil der Börsianer dürfte sich aber ohnehin schon ins Wochenende verabschiedet haben. Wirtschaftsdaten standen auch nicht auf der Agenda. So konnten sich auch die amerikanischen Anleger ganz der europäischen Schuldenkrise „widmen“. In Europa hatten Spekulationen darüber, dass nach Irland auch Portugal Finanzhilfen benötigen könnte, zeitweise für herbe Abschläge gesorgt.

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Und auch die US-Indizes starteten gleich deutlich schwächer. Im weiteren Handelsverlauf tat sich dann erwartungsgemäß nicht mehr allzu viel. Der Dow Jones ging schließlich mit einem Verlust von 0,9 Prozent bei 11.092 Punkten ins Wochenende. Der S&P 500 verlor 0,8 Prozent auf 1.189 Zähler. Relativ robust hielt sich der Nasdaq Composite, der nur ein leichtes Minus von 0,3 Prozent verbuchte.

Übernahme – die erste

Auch von Unternehmensseite gab es an diesem verkürzten Handelstag kaum marktbewegende Nachrichten. Einzig im M&A-Markt gab es die eine oder andere Schlagzeile. So hat der Nahrungsmittelkonzern Del Monte Foods der Übernahme durch ein Konsortium um den Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) zugestimmt. KKR wird Del Monte gemeinsam mit Vestar Capital Partners und Centerview Partners für einen Kaufpreis von 19,00 Dollar je Aktie in bar übernehmen. Inklusive Verbindlichkeiten wird der Konzern mit 5,3 Mrd. Dollar bewertet. Das Board von Del Monte hat den Deal bereits abgesegnet. Anteilscheine von Del Monte legten daraufhin fast 5 Prozent zu.

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Übernahme – die zweite

Und auch bei der zweiten Übernahme, die heute bekannt wurde, ist ein Finanzinvestor am Werk. So hat Veritas Capital ein Übernahmeangebot für CPI International vorgelegt. Die Anteilseigner von CPI sollen demnach 19,50 Dollar je Aktie in bar erhalten. Das Gesamtvolumen der Transaktion beläuft sich damit auf 525 Mio. Dollar. In diesem Fall müssen die zuständigen Wettbewerbsbehörden ebenso wie die Aktionäre allerdings noch zustimmen. Das Technologieunternehmen ist auf Lösungen für verschiedene Bereiche in der Kommunikations- und Medizintechnik sowie anderen Industriebereichen spezialisiert. Die Aktionäre können sich auf jeden Fall freuen. Denn die Aktie von CPI International machte einen Sprung um 33 Prozent.


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