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D-A-CH Rundschau: DAX schließt klar über 6.800 Punkten, SMI und ATX zeigen sich ebenfalls robust

Zum Wochenausklang war einmal mehr die Euro-Krise das beherrschende Thema am Parkett. Die Anleger befürchten, dass nach Irland nun Portugal als nächster Staat finanzielle Hilfe benötigt und unter den Euro-Rettungsschirm schlüpfen muss. Die Kurse gaben zeitweise deutlich nach, konnten sich am Nachmittag aber wieder berappeln. Offenbar haben einige Anleger die etwas günstigeren schon wieder zu Käufen genutzt.

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Die Euro-Krise macht auch der europäischen Gemeinschaftswährung weiter zu schaffen. Der Euro gab gegenüber dem Greenback weiter nach und notiert aktuell bei 1,3226 Dollar. Auch zum Schweizer Franken verlor der Euro weiter an Boden und lag zuletzt bei 1,3258 CHF.

Deutsche Bank sichert sich die Mehrheit an der Postbank

Eine deutliche Erholung am Nachmittag sorgte dafür, dass der DAX letztlich nur mit einem moderaten Minus von 0,5 Prozent bei 6.848,98 Punkten aus dem Handel ging. Tagesgewinner war die ThyssenKrupp-Aktie mit einem Aufschlag von 1,8 Prozent. Dahinter verbesserten sich Papiere von Fresenius um 1,6 Prozent.

Am Ende der Kursliste standen einmal mehr Finanztitel. Papiere der Deutschen Bank verloren 1,7 Prozent. Dabei half auch die Meldung nicht, dass sich die Deutsche Bank die Mehrheit an der Postbank gesichert hat. 70 Prozent der freien Aktionäre haben ihre Aktien abgegeben. Aktien der Lufthansa verloren ebenfalls rund 1,7 Prozent. Der Wintereinbruch sowie ein Pilotenstreik bei der Tochter Eurowings führten zu mehreren Flugausfällen. Die Allianz-Aktie gab um 1,6 Prozent nach.

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Finanzwerte in Zürich unter Druck

In Zürich verzeichnete der SMI ebenfalls nur leichte Abschläge und ging mit einem Minus von 0,3 Prozent bei 6.483,56 Punkten ins Wochenende. Gefragt waren defensive Werte. An der Spitze der Kursliste stand die Aktie des Pharmakonzerns Roche mit einem Aufschlag von 0,4 Prozent. Auch Anteilscheine von Swisscom verbesserten sich um rund 0,4 Prozent, Nestlé gewannen 0,3 Prozent.

Am Ende des Schweizer Leitindex standen ausnahmslos Finanztitel. Der größte Verlierer war die Aktie der UBS mit einem Verlust von 1,9 Prozent. Daneben verloren Julius Bär 1,7 Prozent, Credit Suisse und Schweizer Rück gaben jeweils rund 1,4 Prozent nach.

ATX zeigt sich robust, Voestalpine-Aktien deutlich im Plus

Ausgesprochen robust präsentierten sich auch die Aktien an der Wiener Börse. Der ATX ging mit einem leichten Minus von 0,1 Prozent bei 2.681,39 Punkten aus dem Handel. An der Spitze des Index stand die Aktie des Stahlkonzerns Voestalpine mit einem satten Plus von 3,4 Prozent. Dahinter verbesserten sich Papiere von Flughafen Wien um 1,5 Prozent. Der Flughafenbetreiber hatte am Vortag mit einem unerwartet deutlichen Gewinnanstieg positiv überrascht.

Am Ende der Kursliste verloren Anteilscheine von Intercell 1,8 Prozent. Aktien von Bwin Interactive Entertainment gaben ebenfalls um rund 1,8 Prozent nach.


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