D-A-CH Rundschau: Korea und Irland drücken DAX auf 6.700 Punkte, ATX und SMI ebenfalls deutlich unter Druck

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[ad#Google Adsense L-links]Die weltweiten Aktienmärkte standen am Dienstag unter dem Eindruck von zwei Hauptthemen. Zum einen die anhaltende Irland-Krise und zum anderen der neu aufflammende Konflikt zwischen Nord- und Südkorea. In Sachen Irland gibt es eigentlich noch immer nichts neues. Die Höhe der Hilfen sind noch immer unklar und aus dem Ausland dringen immer neue Forderungen in Richtung irischer Regierung. Ein interessantes Interview mit Max Otte zu diesem Thema gibt es derzeit beim Handelsblatt: „Verstoß gegen den Maastricht-Vertrag“. Noch viel bedrohlicher wird dagegen die Lage in Korea empfunden. Heute Früh ist der seit Jahren schwehlende Konflikt eskaliert. Der Ausgang ist nach wie vor offen. Hintergrundinformationen zu den aktuellen Ereignissen gibt es bspw. bei Zettel. Weltweit reagierten die Börsen jedenfalls schockiert auf die Meldungen und gingen auf Talfahrt. Der Euro legte ebenfalls den Rückwärtsgang ein und fiel auf 1,3377 Dollar bzw. 1,3304 CHF.

DAX fällt auf 6.700 Punkte

Der deutsche Aktienmarkt zeigte sich angesichts dieser Meldungen deutlich schwächer. Der DAX fiel um 1,7 Prozent auf 6.705 Punkte. Einziger wirklicher Gewinner war die Aktie von K+S (+1,6 Prozent). Hier wirkte die gestern angekündigte Expansion nach Kanada positiv nach. Gestern hatte die Aktie noch deutlich an Wert verloren. Daneben konnte auch Linde mit leichtem Plus das Vortagesniveau verteidigen.

Am Ende des DAX standen Aktien von VW (-5,5 Prozent). Hier wurden vor allem Gewinnmitnahmen als Grund genannt. Daneben dürfte aber auch das hohe Engagement auf dem asiatischen Markt als Anlass für Verkäufe gedient haben. Daneben standen auch Aktien der Deutschen Post (-4,4 Prozent) auf der Verkaufsliste. Neben enttäuschend ausgefallenen Prognosen sorgte hier auch der Strategiewechsel in den USA für Furore.

ATX schließt unter 2.700 Zählern

Herbe Verluste musste heute auch die Wiener Börse hinnehmen. Der Leitindex ATX verlor 2,5 Prozent auf 2.656 Punkte. Einziger Gewinner war dabei die Glücksspielaktie bwin (+0,4 Prozent). Auslöser war ein halbwegs positiver Analysenkommentar der Unicredit.

Größte Verlierer waren angesichs der Irland-Krise erneut die Finanztitel, allen voran Raiffeisen (-4,2 Prozent) und Erste Group (-3,0 Prozent). Daneben gaben mit Blick auf den Euro-Verfall auch die Rohstoff-nahen Titel Schoeller-Bleckmann (-3,7 Prozent) und Voestalpine (-3,4 Prozent) merklich nach.

SMI gibt kräftig nach und schließt unter 6.400 Punkten

Wie auch in den Nachbarländern, präsentierte sich auch die Böre in Zürich sehr schwach. Der Leitindex SMI verlor 2,1 Prozent auf 6.394 Punkte. Die geringsten Abschläge meldete mit -0,6 Prozent der Life Science-Anbieter Lonza. Auch in der Schweiz zählten die wichtigen Finanzwerte, Credit Suisse und UBS, zu den größten Verlierern. Die Schlusslichter im SMI bildeten jedoch ABB (-2,9 Prozent) sowie Julius Bär und Actelion (jeweils -2,8 Prozent). Auch hier wirkte sich die Euro-Krise als merklich Belastung aus.


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