Before the Bell: Optimismus wegen Irland-Rettung verfliegt, DAX kurzzeitig auf neuem Jahreshoch, US-Futures etwas leichter

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[ad#Google Adsense L-rechts]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich zum Wochenauftakt unruhig. Im Zuge der Meldungen über die Irland-Rettung konnten am Morgen kräftige Zugewinne verzeichnet werden. Der DAX konnte sogar bei 6.902 Punkten den höchsten Stand seit Juni 2008 erzielen. Im weiteren Handelsverlauf gaben die Märkte aber wieder nach. Zu groß ist das Mißtrauen, dass nach Irland nicht auch noch weitere Euro-Länder wie etwa Portugal Hilfen verlangen könnten. Die Angst vor der Schaffung einer reinen europäischen Transferunion ist vielfach vorhanden.

Einhell verzeichnet positive Ergebnisentwicklung

Der Einhell-Konzern stellt Produkte für Heimwerker, Garten und Freizeit her und konnte daher auch vom Konjunkturaufschwung profitieren. Der Umsatz stieg in den ersten neun Monaten um 10,3 Prozent auf 289,7 Mio. Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich von 13,5 Mio. Euro auf nun 17,9 Mio. Euro. Der Konzernjahresüberschuss nach Minderheiten konnte wiederum um 1,8 Mio. Euro auf 12,8 Mio. Euro gesteigert werden. Das Ergebnis je Aktie wird mit 3,40 Euro, nach zuvor 2,90 Euro angegeben. Aufgrund der sehr guten Entwicklung in den ersten neun Monaten sieht der Einhell-Vorstand der weiteren Entwicklung optimistisch entgegen. Unter der Annahme, dass bis Jahresende keine gravierenden externen negativen Effekte auftreten, geht er davon aus, ein Umsatzplus von ca. 10 Prozent sowie eine Umsatzrendite vor Steuern von 5-6 Prozent zu erzielen. Die Einhell-Aktie gewinnt 1,5 Prozent auf 36,88 Euro.

AutoBank meldet Neun-Monats-Zahlen

Gute Nachrichten gab es heute vom Börsenneuling AutoBank. Der Spezialist für Finanzierungsfragen im Autohandel konnte in den ersten neun Monaten 2010 in allen Bereichen ein deutliches Wachstum verzeichnen. So konnten aufgrund des deutlich ausgebauten Geschäftsvolumens schneller als erwartet operativ schwarze Zahlen geschrieben werden. Das Betriebsergebnis verbesserte sich von -143.000 Euro auf nun +338.000 Euro. Martin Feith, Vorstand der AutoBank, erklärte dazu: „Wir liegen bei unserem Turnaround voll im Plan. Die AutoBank ist effizient aufgestellt und kann mit den vorhandenen Strukturen und Fixkosten noch ein deutliches weiteres Wachstum im Geschäftsvolumen abbilden. Die direkten Ertragseffekte waren schon nach neun Monaten im Betriebsergebnis sichtbar.“ Am Markt sorgte die Meldung aber nicht für Aufregung. Die AutoBank-Aktie notiert derzeit bei unverändert 2,50 Euro.

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US-Futures etwas leichter

An der Wall Street herrschte zuletzt Zurückhaltung vor. Diese dürfte sich auch auch heute fortsetzen, zumal bei den Konjunkturdaten lediglich der Chicago Fed National Activity Index (Oktober) zur Veröffentlichung ansteht. Daneben sorgt aber die Berichtssaison wieder für Furore. Am Abend stehen vor allem die Zahlen von Hewlett-Packard im Fokus. Daneben bieten auch Brocade und Jack In The Box einen Blick in ihre Bücher an. Die US-Futures notieren derweil kaum verändert. Der S&P 500 verliert rund 0,3 Prozent, während der NASDAQ 0,1 Prozent nachgibt. Der DAX in Frankfurt notiert wiederum bei 6.847 Punkten 0,1 Prozent fester.


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