Heard in New York: Wall Street behauptet, NYT berichtet über mögliche 50 Mrd. Euro Hilfe für Irland

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Es war heute wirklich nicht viel los. Kurz vor Börsenschluss erreichte uns eine Mail eines US-Kollegen. „It´s sooo boring today, have a great weekend…“ Damit ist der heutige Handelstag an den New Yorker Börsen eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Sowohl der Dow Jones als auch die Technologiebörse NASDAQ notierten am Ende nahezu auf Vortagesschluss. Der Dow meldete ein Plus von 0,20 % auf 11.203 Punkte, die NASDAQ wiederum ein fast gleiches von 0,15 % bei 2.518 Zählern.

Für etwas „Verstimmung“ hatte die Nachricht aus China gesorgt, dass die chinesische Zentralbank erneut die Mindestreservesätze angehoben hat. Mit dieser Maßnahme soll unter anderem die Neukreditvergabe eingeschränkt und die derzeit vorhandene Überliquidität aus dem Markt genommen werden.

Wieviel Geld braucht Irland?

Für viel interessanter und für uns Europäer wichtiger ist für uns als Redaktion jedoch ein aktueller Bericht der New York Times (NYT), der berichtet, dass mögliche Finanzhilfen für Irland sich auf eine Summe von mindestens 50 Mrd. Euro belaufen könnten. Wie die New York Times unter Berufung auf mit den Verhandlungen vertraute Personen berichtete, könnte diese Summe für den Fall gelten, dass das Geld zur Stärkung des irischen Bankensektors verwendet wird. Aber es kommt noch „besser“: Falls jedoch entschieden würde, so die Zeitung weiter, Irland für einige Jahre aus dem Anleihenmarkt herauszuhalten, so dürfte die Summe auf bis zu 100 Mrd. Euro steigen… Man darf gespannt sein, wie die europäischen Börsen am Montag reagieren…

Foot Locker nach Zahlen gesucht

Zurück zur Wall Street. Einer der Tagesgewinner war Foot Locker. Zeitweise konnten hier Anleger ein Plus von über 12 Prozent auf dem Ticker sehen. Die Schuh-Jungs hatten schon gestern nachbörslich gute Zahlen veröffentlicht. Wir schrieben schon darüber. Ganz und gar einen schlechten Tag erwischten hingegen die Papiere von Kirkland´s .Der Einzelhandelskonzern konnte den Umsatz zwar leicht steigern, musste gleichzeitig aber einen deutlichen Gewinnrückgang verbuchen. Das wiederum wurde am Markt abgestraft, zeitweise mit einem Minus von über 16 Prozent.


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