Before the Bell: Unruhiger Wochenausklang – DAX und US-Futures geben nach

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[ad#Google Adsense XL-rechts]Der deutsche Aktienmarkt zeigt sich zum Wochenausklang eher unruhig. Daran dürfte unter anderem der kleine Verfallstag an den Terminbörsen Schuld sein. Nach der gestrigen Rallye herrscht auch erst einmal Konsolidierungsbedarf vor. Dennoch konnte im frühen Handel bei 6.854 Punkten ein neues Zwei-Jahres-Hoch markiert werden. Die Irland-Krise scheint inzwischen aus dem Blickfeld der Börsianer verschwunden und daher eingepreist zu sein. Belastend wirken sich eher Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke aus, der die Dollarflut erneut verteidigte. Aus China kommen zudem wenig erfreuliche Meldungen, denn dort wurde der Reservesatz für Bankeinlagen weitere 0,5 Punkte erhöht.

Dell schlägt Erwartungen

Der PC-Hersteller Dell konnte gestern nach Börsenschluss mit seinen Ergebnissen überzeugen. Dabei steigerte man den Umsatz im dritten Fiskalquartal um 19 Prozent auf 15,4 Mrd. Dollar. Dies lag zwar knapp unter den Prognosen der Analysten, aber dafür lag der Gewinn klar über den Erwartungen. Der Nettogewinn wurde mit 822 Mio. Dollar im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Das um Einmaleffekte bereinigte Ergebnis belief sich auf 45 Cents je Aktie. Analysten hatten lediglich ein Ergebnis von 32 Cents je Aktie erwartet. Die Dell-Aktie hatte gestern bei 13,67 Dollar (+2,4 Prozent) geschlossen. In Frankfurt geht es derzeit um 4,5 Prozent nach oben.

Foot Locker überrascht positiv

Ebenfalls gestern nach Handelsende berichtete Foot Locker über das dritte Geschäftsquartal. Der auch hierzulande vertretene Schuhhändler steigerte den Umsatz um 5 Prozent auf 1,28 Mrd. Dollar und erzielte einen Nettogewinn von 52 Mio. Dollar bzw. 33 Cents je Aktie. Im Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen noch einen Verlust in Höhe von 6 Mio. Dollar bzw. 4 Cents je Aktie erzielt. Damit wurden die Erwartungen klar übertroffen. Analysten hatten lediglich einen Umsatz von 1,22 Mrd. Dollar und ein EPS von 17 Cents prognostiziert. Die Foot-Locker-Aktie hatte gestern bei 16,44 Dollar (-1,9 Prozent) geschlossen. Derzeit geht es in Frankfurt um mehr als 6 Prozent nach oben.

US-Futures geben nach

Die Wall Street steht nach der gestrigen Rallye ebenfalls vor Konsolidierungsbedarf. Auch hier wirken sich die Aussagen von Bernanke zur Geldpolitik und die Maßnahmen aus China bremsend auf die Kursentwicklung aus. Bei den Konjunkturdaten stehen ebenso wie bei den Quartalszahlen keine Veröffentlichungen an. Die US-Futures geben derzeit nach. Der S&P 500 verliert mehr als 0,5 Prozent, während der NASDAQ knapp 0,5 Prozent nachgibt. Der DAX wiederum fällt in Frankfurt um 0,4 Prozent auf 6.808 Punkte.


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