D-A-CH Rundschau: DAX fällt unter 6.700 Punkte, ATX gibt deutlich nach, SMI fällt unter 6.500er Marke

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[ad#Google Adsense XL-links]Die europäischen Aktienmärkte stehen heute unter dem Einfluss von zwei belastenden Meldungen. Zum einen sorgen die Kurseinbrüche in China für Angst vor einem Einbrechen der chinesischen Wachstumsmaschine. Zum anderen belastet weiterhin das Thema Irland und die Auswirkungen auf den Euro die Stimmung. Zwar steht für dieses Jahr keine neue Anleihenemission mehr an, dennoch sorgen die immer weiter steigenden Risikoaufschläge für irische Staatsanleihen für Unruhe am Markt und bei Banken. Hilfsmaßnahmen werden derzeit diskutiert, wobei noch Uneinigkeit darüber herrscht, ob und wie geholfen werden kann. Nach dem Präzedenzfall Griechenland dürfte eine Rettung aber wohl kaum ausbleiben.

DAX fällt unter 6.700 Punkte, Infineon trotzt dem Abwärtstrend

Der deutsche Aktienmarkt stand am Dienstag ganz im Zeichen der Bären. Die negative Nachrichtenlage aus Europa und Asien verpasste der Jahresendrallye einen herben Dämpfer. Der DAX durchbrach die 6.700er Marke und schloss bei 6.663,24 Punkten rund 1,9 Prozent schwächer. Größter Verlierer war heute der Chemiewert BASF (-3,9 Prozent). Durch sein Engagement in China würde auch der Ludwigshafener Konzern stark von einer Konjunkturabschwächung in China belastet. Ähnliche Gründe sind auch bei K+S (-3,1 Prozent) oder ThyssenKrupp (-2,8 Prozen) zu sehen. Bei der Lufthansa (-3,1 Prozent) wirken sich zudem die Probleme mit dem Airbus A380 negativ aus.

An der kurzen Indexspitze stand heute den ganzen Tag über der Chiphersteller Infineon. Die frühere Siemens-Sparte hat im vergangenen Geschäftsjahr erstmals seit Jahren wieder einen Gewinn erzielt. Zudem will man das zweite Mal in der Unternehmensgeschichte eine Dividende zahlen. Die Infineon-Aktie gewann heute 4,2 Prozent auf 6,22 Euro.

ATX gibt deutlich nach, Semperit nach Zahlen gesucht

Auch in Wien sorgte das schlechte Stimmungsbild der Weltbörsen für Kursverluste. Am Ende verlor der ATX 1,66 Prozent auf 2.662,02 Punkte. Gegen den Trend fester tendierte heute der Semperit-Titel. Zuvor hatte der Gummikonzern Zuwächse bei Umsatz und Gewinn gemeldet. Angesichts der guten Auftragslage fiel auch der Ausblick positiv aus. Die Semperit-Aktie gewann am Ende 2 Prozent auf 32,85 Euro.

Am Ende des ATX standen der Stahlwert voestalpine (-4,0 Prozent) und Raiffeisen (-3,0 Prozent). Auch sonst herrschte mehrheitlich die Farbe rot vor.

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SMI fällt unter 6.500er Marke

Angesichts des globalen Kursrückgangs machte auch die Börse in Zürich einen Satz nach unten. Der SMI verlor 1,3 Prozent auf 6.476,53 Punkte. Einziger Tagesgewinner war Lonza mit einem leichten Plus von 0,3 Prozent. Hier sorgte das heutige Investorenmeeting für gute Laune.

Die größten Abschläge meldete der Ölbohrspezialist Transocean (-3,4 Prozent), der Elektrotechnikkonzern ABB (-2,9 Prozent) und der Düngemittelhersteller Syngenta (-2,8 Prozent). Auch alle Finanzwerte gaben deutlich nach. Zurich Financial konnte aufgrund einer Analystenempfehlung die großen Verluste jedoch hinter sich lassen. Am Ende ging es hier 0,6 Prozent nach unten.


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