Heard in New York: Wall Street fällt zurück, schwacher Ausblick von Cisco Systems belastet

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Wegen des Feiertags „Veterans Day“ blieben die US-Rentenmärkte am Donnerstag geschlossen. Auch Wirtschaftsdaten wurden feiertagsbedingt nicht veröffentlicht. An den Aktienmärkten wurde dennoch gehandelt. Hier sorgte vor allem der schwache Ausblick von Cisco Systems für deutliche Abschläge. Einen Teil ihrer anfänglichen Verluste konnten die US-Indizes immerhin aufholen. Am Ende verlor der Dow Jones 0,1 Prozent auf 11.357 Punkte. Der S&P 500 gewann 0,4 Prozent auf 1.219 Zähler. Der NASDAQ verbuchte ein Plus von 0,6 Prozent auf 2.579 Punkte.

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Cisco Systems brechen ein

Die Aktie von Cisco Systems brach um 16 Prozent ein und zog damit den gesamten Technologiesektor nach unten. Der Netzwerk-Spezialist hatte im abgelaufenen Quartal zwar die Gewinnerwartungen übertroffen, mit dem Ausblick aber maßlos enttäuscht. Im laufenden Quartal erwartet das Unternehmen ein Umsatzplus zwischen 3 und 5 Prozent, während Analysten derzeit einen Umsatzanstieg um rund 13 Prozent prognostizieren. Mehr in „Heard in New York“ von gestern.

Walt Disney unterläuft Fauxpas

Nach Börsenschluss sollte der Medienkonzern Walt Disney seine Ergebnisse – eigentlich. Offensichtlich unterlief dem US-Konzern ein Fauxpas. Bereits 15 Minuten vor Handelsschluss waren die Ergebnisse für kurze Zeit auf der Website zu lesen.

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Das Unternehmen verfehlte im abgelaufenen vierten Fiskalquartal 2009/10 die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz ging um gut 1 Prozent auf 9,74 Mrd. Dollar zurück. Der Nettogewinn sank um 7 Prozent auf 835 Mio. Dollar. Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn belief sich auf 45 Cents je Aktie. Analysten hatten im Vorfeld ein EPS von 46 Cents und einen Umsatz von 9,94 Mrd. Dollar prognostiziert. Die Walt-Disney-Aktie rutschte in den letzten Handelsminuten und schloss mit einem Verlust von knapp 3 Prozent.

Viacom übertrifft Erwartungen

Bereits vor Handelsbeginn präsentierte mit Viacom ein weiterer großer US-Medienkonzern sein Zahlenwerk. Durch den geplanten Verkauf der Spielesparte Harmonix und dem daraus resultierenden Verlust aus dem nicht-fortgeführten Geschäft verzeichnete Viacom einen Gewinnrückgang um 59 Prozent auf 189 Mio. Dollar. Der um Einmaleffekte bereinigte Gewinn stieg dagegen von 71 auf 75 Cents je Aktie. Der Umsatz legte um 5 Prozent auf 3,33 Mrd. Dollar zu. Analysten hatten einen Gewinn von 69 Cents je Aktie und einen Umsatz von 3,30 Mrd. Dollar prognostiziert. Die Aktie von Viacom verbesserte sich daraufhin gegen den schwächeren Markt um fast 3 Prozent.


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